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GeForce RTX 4070

Die GeForce RTX 4070 ist die sparsame 1440p-Karte der Ada-Generation und der Vorläufer der RTX 4070 Super. 5888 Shader-Einheiten und 12 GB Grafikspeicher liefern hohe Bildraten in 1440p bei nur 200 Watt. Ihre Stärken sind Effizienz, Raytracing und DLSS; der Kompromiss bleiben die 12 GB Grafikspeicher.

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Im Überblick

Die GeForce RTX 4070 ist der sparsame 1440p-Einstieg der Ada-Lovelace-Generation und der Vorläufer der RTX 4070 Super. Mit 5888 Shader-Einheiten, 12 GB GDDR6X an einem 192-bit-Interface und nur 200 Watt Leistungsaufnahme liefert sie hohe WQHD-Bildraten bei sehr guter Effizienz. Im TechPowerUp-Testparcours (03/2025) erreicht sie rund 94 FPS im Schnitt in 1440p, etwa 130 FPS in 1080p und knapp 53 FPS in 4K. Damit liegt sie im Rasterizer praktisch auf dem Niveau der Radeon RX 7800 XT (rund 95 FPS in 1440p), bringt aber das stärkere Ada-Raytracing und DLSS 3 mit Frame-Generation mit. 1440p mit hohen Details ist die Zielauflösung der Karte, 4K ist per DLSS-Upscaling machbar. Der bekannte Kompromiss sind die 12 GB Grafikspeicher: Für WQHD reichen sie, gegenüber den 16 GB der AMD-Konkurrenz wirken sie aber knapper. Die große Stärke der 4070 ist ihre Effizienz, denn 200 Watt sind für die gebotene Leistung wenig und erlauben kompakte, leise Kühllösungen. Im Portal sind die Radeon RX 7800 XT (mehr Speicher, schwächeres RT) und die schnellere RTX 4070 Super die direkten Vergleichskarten; wer die aktuelle Generation will, schaut zur RTX 5070 mit GDDR7 und DLSS 4. Seit April 2023 auf dem Markt, ist die RTX 4070 sowohl neu als auch gut gebraucht verfügbar. Da sie inzwischen von Super- und Blackwell-Modellen flankiert wird, sind Gebrauchtpreise oft attraktiv. Wer eine sparsame, kühle 1440p-Karte sucht und mit 12 GB auskommt, findet hier ein rundes Paket, sollte aber die kleine Lücke zur 4070 Super im Auge behalten.

Spezifikationen

ArchitekturAda LovelaceWikipedia
FertigungTSMC 4NWikipedia
Shader-Einheiten5888NVIDIA
RT-Kerne46 (3. Gen)Wikipedia
KI-/Tensor-Kerne184 (Tensor, 4. Gen)Wikipedia
Basistakt1920 MHzWikipedia
Boost-Takt2475 MHzWikipedia
Grafikspeicher12 GBNVIDIA
SpeichertypGDDR6XWikipedia
Speicherbus192 bitNVIDIA
Speicherbandbreite504 GB/sWikipedia
Leistungsaufnahme (TDP)200 WNVIDIA
Stromanschluss1× 16-pin (12VHPWR), Adapter auf 2× PCIe-8-pin im LieferumfangNVIDIA
AnbindungPCIe 4.0 x16Wikipedia
UVP zum Launch599 USD (Launch-UVP)Wikipedia
Marktstart13.04.2023Wikipedia

Passendes Netzteil

Der Hersteller (NVIDIA) empfiehlt für diese Grafikkarte ein Netzteil ab 650 Watt (Untergrenze für die Grafikkarte allein). Die genaue Wattzahl für dein komplettes System aus Prozessor, restlichen Komponenten und Sicherheitsreserve berechnet dir unser Netzteil-Rechner.

Einordnung nach Anwendungsfall

Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.

1080p-GamingIdeal

Für 1080p überdimensioniert; hohe Bildraten mit Reserve.

1440p-GamingIdeal

Zielauflösung der Karte: hohe Details in 1440p, unterstützt durch DLSS.

4K-GamingGut

4K ist per Upscaling gut spielbar.

RaytracingGut

Starke Ada-Raytracing-Leistung plus DLSS.

EffizienzIdeal

Mit 200 Watt sehr sparsam für die gebotene 1440p-Leistung.

Preis-LeistungGut

Effizient und mit gutem Feature-Set; die 12 GB bleiben der Streitpunkt der Klasse.

Stärken & Schwächen

✓ Stärken

  • Sehr effizient mit nur 200 Watt bei hoher 1440p-Leistung
  • Im Rasterizer auf Augenhöhe mit der RX 7800 XT, dazu stärkeres Raytracing
  • DLSS 3 mit Frame-Generation und gutes Ada-Feature-Set
  • Gebraucht meist günstig verfügbar

✗ Schwächen

  • Nur 12 GB Grafikspeicher gegenüber 16 GB bei AMD
  • Langsamer als die nah verwandte RTX 4070 Super

Für wen lohnt sich die RTX 4070?

Für sparsame 1440p-Systeme, in denen Effizienz und ein leiser Betrieb zählen und 12 GB Grafikspeicher ausreichen.

Gemessene Leistung

Einzeln zitierte Durchschnittswerte (TechPowerUp-Parcours). Raytracing als Relativ-Index (100 % = RX 9070 XT).

AuflösungRasterizerRaytracing
Full HD129,8 FPS78 %
WQHD94 FPS76 %
4K52,7 FPS62 %
Call of Duty: Black Ops 6 (1440p)66,6 FPS ComputerBase
Black Myth: Wukong (1440p)35,3 FPS ComputerBase
God of War Ragnarök (1440p)76,8 FPS ComputerBase

Unser Fazit

Die RTX 4070 ist eine sparsame, kühle 1440p-Karte, die im Rasterizer mit der RX 7800 XT mithält und beim Raytracing vorn liegt. Gebraucht ein guter WQHD-Kauf; wer etwas mehr Leistung will, zahlt für die 4070 Super meist nur wenig Aufpreis.

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Häufige Fragen

Ist die GeForce RTX 4070 noch gut?

Ja. Für 1440p liefert sie weiterhin gute Bildraten (rund 94 FPS Ø im TechPowerUp-Parcours) bei sehr niedrigem Verbrauch. Für WQHD-Gaming mit Raytracing bleibt sie eine solide Wahl.

Reichen 12 GB VRAM bei der RTX 4070?

Für 1440p reichen die 12 GB in aktuellen Titeln aus. In 4K oder bei maximalen Texturen kann es knapp werden, wo die 16-GB-Radeons mehr Reserve bieten.

RTX 4070 oder RX 7800 XT?

Im Rasterizer liegen beide fast gleichauf (rund 94 gegenüber 95 FPS in 1440p). Die RTX 4070 punktet mit stärkerem Raytracing, DLSS und geringerem Verbrauch, die RX 7800 XT mit 16 GB Speicher.

Schafft die RTX 4070 1440p?

Ja, 1440p ist ihre Zielauflösung. Sie erreicht dort rund 94 FPS im Schnitt und läuft mit hohen Details samt DLSS flüssig.

Belege und Quellen

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