Stromkosten-Rechner für den PC
Prozessor, Grafikkarte und bis zu vier Monitore auswählen, Nutzung angeben und in Sekunden sehen, was dein komplettes Setup an Strom kostet, pro Monat und pro Jahr, samt Jahresverbrauch in Kilowattstunden und CO₂-Ausstoß. Der Rechner nutzt dieselbe belegte Leistungs-Datenbasis wie unser Netzteil-Rechner und legt jede Annahme offen.
Dein System & deine Nutzung
Schätzung: 482 W Spitze × 65 % Profil. Gemessen? Trag deinen Wert ein.
Standard 0,37 €/kWh (Bundesdurchschnitt). Deinen Preis findest du auf der Stromrechnung.
Geschätzte Stromkosten (Setup)
343 W gesamt: PC 313 W + Monitore 30 W × 4 h/Tag.
Redaktionelle Schätzung (kein Messwert): 343 W Ø-Steckdosenleistung × 4 h/Tag × 365 × 0,37 €/kWh. PC-Last aus 443,5 W Systemlast bei 80 PLUS Gold; Monitore laufen direkt aus der Steckdose. Keine Gewähr.
Woraus sich die Last ergibt
PC-Komponenten laufen durchs Netzteil (Summe = konservative Spitzenlast, per Profil auf 65 % Durchschnitt gerechnet). Monitore ziehen konstant direkt aus der Steckdose und werden nicht mit dem Gaming-Lastfaktor skaliert. Mix aus Spielen, Surfen, Medien.
So rechnet der Stromkosten-Rechner
Zuerst schätzen wir die Systemlast aus den Komponenten, genau wie im Netzteil-Rechner: beim Prozessor die reale Maximalleistung (Intel Maximum Turbo Power, AMD Package Power Tracking), bei der Grafikkarte die Board-Power (TGP beziehungsweise TBP), dazu belegte Durchschnittswerte für Mainboard, Arbeitsspeicher, Datenträger, Kühlung und Lüfter. Diese Summe ist die Spitzenlast als Gleichstrom.
Weil ein Netzteil nicht verlustfrei arbeitet, rechnen wir die Spitzenlast über den Wirkungsgrad der gewählten 80-PLUS-Klasse auf die tatsächliche Steckdosenleistung hoch (bei Gold rund 92 Prozent bei halber Last, 230 Volt). Für den Alltag zählt aber nicht die Spitze: Das Nutzungsprofil setzt an, welchen Anteil der Spitzenlast dein System im Schnitt zieht, weil die CPU beim Spielen selten an ihrer Turbo-Grenze liegt. Diesen Durchschnittswert kannst du jederzeit überschreiben, etwa mit einem gemessenen Wert vom Steckdosen-Messgerät.
Monitore rechnen wir getrennt: Sie hängen an einer eigenen Steckdose und laufen nicht durch das PC-Netzteil, deshalb addieren wir ihre Leistung direkt (ohne Netzteil-Umrechnung und ohne Gaming-Lastfaktor, ein Bildschirm zieht nahezu konstant). Für die grobe Rechnung nutzt du typische Klassenwerte (etwa 27 Zoll WQHD rund 30 Watt), für die genaue Rechnung wählst du konkrete Modelle mit belegter Leistungsaufnahme. Den exakten Wert deines Monitors findest du auf dem EU-Energielabel als Verbrauch im Ein-Zustand (SDR).
Aus Durchschnittsleistung, Nutzungsstunden und Strompreis ergeben sich die Kosten pro Tag, Monat und Jahr. Der Standard-Strompreis von 0,37 Euro pro Kilowattstunde ist der Bundesdurchschnitt und lässt sich auf deinen Tarif anpassen. Den CO₂-Ausstoß leiten wir mit dem Faktor des deutschen Strommix (rund 380 Gramm pro Kilowattstunde) ab. Es ist eine begründete Schätzung, kein Messwert, wir erfinden keine Werte und legen jede Zahl mit Quelle offen.
Häufige Fragen zu den PC-Stromkosten
Wie viel Strom verbraucht ein Gaming-PC?
Das hängt stark von den Komponenten ab. Ein sparsames Office-System zieht im Alltag oft nur 50 bis 80 Watt an der Steckdose, ein Gaming-PC mit Mittelklasse-Grafikkarte beim Spielen grob 200 bis 350 Watt und ein High-End-System mit großer Grafikkarte 400 Watt und mehr. Der Rechner oben schätzt den Wert aus Prozessor, Grafikkarte und Restsystem und rechnet ihn auf Monats- und Jahreskosten hoch.
Zählen die Monitore beim Stromverbrauch mit?
Ja. Monitore hängen an einer eigenen Steckdose und laufen nicht durch das PC-Netzteil, daher rechnet der Rechner ihre Leistung getrennt dazu, für bis zu vier Bildschirme. Grob liegt ein 24-Zoll-Full-HD-Monitor bei etwa 20 Watt, ein 27-Zoll-WQHD-Modell bei rund 30 Watt und ein großer 4K- oder OLED-Bildschirm bei 50 Watt und mehr. Den exakten Wert deines Monitors findest du auf dem EU-Energielabel unter Leistungsaufnahme im Ein-Zustand (SDR).
Wie berechne ich die Stromkosten meines PCs?
Die Formel lautet: Leistungsaufnahme in Kilowatt (Watt geteilt durch 1000) mal Nutzungsstunden mal Strompreis pro Kilowattstunde. Beispiel: 250 Watt sind 0,25 Kilowatt, bei 3 Stunden täglich und 0,37 Euro pro Kilowattstunde sind das rund 0,28 Euro pro Tag, also etwa 8 Euro im Monat und 100 Euro im Jahr. Genau das macht der Rechner automatisch, inklusive der Netzteil-Verluste.
Warum weicht die Schätzung von meinem gemessenen Verbrauch ab?
Der Rechner nutzt öffentliche Herstellerangaben zur Spitzenlast und ein Nutzungsprofil als Durchschnittsannahme, das ist keine Messung an deinem konkreten System. Der reale Verbrauch hängt von Spiel, Bildrate, Einstellungen, Übertaktung und Hintergrundlast ab. Wenn du deinen Verbrauch mit einem Steckdosen-Messgerät kennst, kannst du den Watt-Wert im Rechner direkt überschreiben.
Zählt der Verbrauch im Standby oder ausgeschaltet mit?
Der Rechner rechnet mit den aktiven Nutzungsstunden am PC. Standby- und Ausschalt-Zeiten haben eine sehr geringe Leistungsaufnahme und sind hier bewusst nicht eingerechnet, um die Schätzung nachvollziehbar zu halten. Wer sie berücksichtigen will, kann die Stunden pro Tag entsprechend höher ansetzen.
Wie kann ich die Stromkosten senken?
Die größten Hebel sind ein effizientes Netzteil (80 PLUS Gold oder besser), das Aktivieren der Energiesparfunktionen von CPU und Grafikkarte, ein Bildraten-Limit beim Spielen (spart überschüssige Grafikkarten-Last), das Absenken der Bildschirmhelligkeit sowie das konsequente Ausschalten statt Dauer-Standby. Auch ein Wechsel des Stromtarifs wirkt direkt auf die Rechnung.
Quellen und Methodik
- BDEW-Strompreisanalyse: durchschnittlicher Strompreis ↗
- Umweltbundesamt: CO₂-Faktor des Strommix ↗
- Newegg: 80-PLUS-Effizienz und Netzteil-Verluste ↗
- EU-Kommission: EPREL/Energielabel für elektronische Displays (Ein-Zustand-Verbrauch) ↗
Die angezeigten Kosten sind eine redaktionelle Schätzung auf Basis öffentlicher Herstellerangaben und belegter Durchschnittswerte, kein Messwert. Der reale Verbrauch hängt von Auslastung, Spiel, Einstellungen und Tarif ab. Für eine exakte Zahl hilft ein Steckdosen-Messgerät.
