GeForce RTX 4090
Die GeForce RTX 4090 war das Ada-Flaggschiff und bleibt eine der schnellsten Grafikkarten überhaupt. 16.384 Shader-Einheiten und 24 GB Grafikspeicher liefern kompromissloses 4K und starkes Raytracing samt DLSS. Nur die neue RTX 5090 liegt in diesem Vergleich darüber.
Diese Karte ist neu kaum noch im Handel, auf eBay überwiegend gebraucht.
Im Überblick
Die GeForce RTX 4090 war das Flaggschiff der Ada-Lovelace-Generation und bleibt auch nach dem Erscheinen der RTX 5090 eine der schnellsten Grafikkarten überhaupt. 16.384 Shader-Einheiten, RT-Kerne der 3. Generation und 512 Tensor-Kerne der 4. Generation arbeiten mit 24 GB GDDR6X an einem 384-bit-Interface (1008 GB/s). Ihre Domäne ist natives 4K in maximalen Details: Im TechPowerUp-Parcours (03/2025) erreicht sie im 4K-Durchschnitt rund 109 FPS und ordnet sich damit nur hinter der neuen RTX 5090 ein. Im ComputerBase-WQHD-Test liefert sie beispielsweise etwa 158 FPS in God of War Ragnarök und 110 FPS in S.T.A.L.K.E.R. 2. Beim Raytracing gehört sie weiterhin zur absoluten Spitzengruppe. Beim Upscaling steht dir DLSS 3 mit Frame-Generation zur Verfügung; die neuere Multi-Frame-Generation von DLSS 4 bleibt der 50er-Serie vorbehalten. Die 24 GB Grafikspeicher sind großzügig bemessen und auch für speicherintensive Titel sowie Kreativ-Workloads mehr als ausreichend. In diesem Vergleich liegt oberhalb nur die RTX 5090, direkt darunter folgt die RTX 5080. AMDs schnellste Karte im Portal, die Radeon RX 9070 XT, spielt in einer tieferen Klasse. Die 450 Watt Leistungsaufnahme verlangen ein starkes Netzteil. Weil die RTX 4090 von der 50er-Generation abgelöst wurde, ist sie neu kaum noch regulär im Handel: Interessant ist sie vor allem als gebrauchte oder als Restposten-Karte, wo sie nach wie vor sehr viel 4K-Leistung liefert. Für alle, die kompromisslose 4K-Bildraten wollen, ohne auf die aktuelle Spitzenkarte zu gehen, bleibt sie eine der stärksten Optionen dieses Vergleichs.
Spezifikationen
| Architektur | Ada LovelaceWikipedia |
| Fertigung | TSMC 4NWikipedia |
| Shader-Einheiten | 16384NVIDIA |
| RT-Kerne | 128 (3. Gen)Wikipedia |
| KI-/Tensor-Kerne | 512 (Tensor, 4. Gen)Wikipedia |
| Basistakt | 2230 MHzWikipedia |
| Boost-Takt | 2520 MHzNVIDIA |
| Grafikspeicher | 24 GBNVIDIA |
| Speichertyp | GDDR6XNVIDIA |
| Speicherbus | 384 bitWikipedia |
| Speicherbandbreite | 1008 GB/sWikipedia |
| Leistungsaufnahme (TDP) | 450 WNVIDIA |
| Stromanschluss | 1× 16-pin (12VHPWR)Wikipedia |
| Anbindung | PCIe 4.0 x16Wikipedia |
| UVP zum Launch | 1599 USD (Launch-UVP)Wikipedia |
| Marktstart | 12.10.2022Wikipedia |
Passendes Netzteil
Der Hersteller (NVIDIA) empfiehlt für diese Grafikkarte ein Netzteil ab 850 Watt (Untergrenze für die Grafikkarte allein). Die genaue Wattzahl für dein komplettes System aus Prozessor, restlichen Komponenten und Sicherheitsreserve berechnet dir unser Netzteil-Rechner.
Einordnung nach Anwendungsfall
Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.
Für 1080p völlig überdimensioniert; oft im CPU-Limit.
1440p mit maximalen Details mit großen Reserven.
Kompromissloses natives 4K in maximalen Details; im Testparcours nur hinter der RTX 5090.
Sehr hohe Raytracing-Leistung plus DLSS; auch schwere RT-Titel laufen flüssig.
450 Watt Leistungsaufnahme; ein starkes Netzteil ist Pflicht.
Enthusiasten-Klasse; man kauft sie für Spitzenleistung, nicht fürs Preis-Leistungs-Verhältnis.
Stärken & Schwächen
✓ Stärken
- Nach der RTX 5090 die zweitschnellste Karte des Vergleichs, rund 109 FPS im 4K-Durchschnitt
- 24 GB GDDR6X: sehr viel Speicher-Reserve für Gaming und Kreativ-Workloads
- Weiterhin sehr starke Raytracing-Leistung
- DLSS 3 mit Frame-Generation
✗ Schwächen
- Hohe Leistungsaufnahme (450 Watt), starkes Netzteil nötig
- Neu kaum noch verfügbar, primär als Gebraucht- oder Restposten-Karte
- Kein DLSS 4 mit Multi-Frame-Generation (bleibt der 50er-Serie vorbehalten)
Für wen lohnt sich die RTX 4090?
Für alle, die kompromisslose 4K-Leistung mit maximalen Details und starkem Raytracing wollen und dafür eher zur gebrauchten Vorgänger-Spitze als zur teureren RTX 5090 greifen.
Gemessene Leistung
Einzeln zitierte Durchschnittswerte (TechPowerUp-Parcours). Raytracing als Relativ-Index (100 % = RX 9070 XT).
| Auflösung | Rasterizer | Raytracing |
|---|---|---|
| Full HD | 225 FPS | 146 % |
| WQHD | 179,1 FPS | 154 % |
| 4K | 109,2 FPS | 165 % |
Unser Fazit
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Häufige Fragen
Ist die RTX 4090 noch gut?
Ja, sie ist auch nach dem Launch der RTX 5090 die zweitschnellste Karte dieses Vergleichs und in nativem 4K weiterhin herausragend. 24 GB Speicher und starkes Raytracing halten sie langfristig relevant. Neu ist sie kaum noch zu haben, gebraucht bleibt sie eine Top-Wahl fürs 4K-Gaming.
Reichen 24 GB VRAM?
Ja, 24 GB sind fürs Gaming sehr großzügig und decken auch speicherhungrige Titel in 4K souverän ab. Zusätzlich profitieren Kreativ- und Rendering-Workloads von der Kapazität. Ein Speicher-Engpass ist in Spielen praktisch ausgeschlossen.
RTX 4090 oder RTX 5090?
Die RTX 5090 ist spürbar schneller, hat 32 statt 24 GB und als einzige DLSS 4 mit Multi-Frame-Generation. Die RTX 4090 ist gebraucht meist günstiger und liefert trotzdem sehr hohe 4K-Bildraten (rund 109 gegen 148 FPS im 4K-Durchschnitt). Für maximale Leistung nimm die 5090, für ein besseres Preisgefüge die gebrauchte 4090.
Schafft die RTX 4090 4K?
Ja, natives 4K in maximalen Details ist ihre Kernauflösung. Im Testparcours liegt sie in 4K nur hinter der RTX 5090 und stemmt auch schweres Raytracing flüssig, unterstützt durch DLSS 3 mit Frame-Generation.
