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Intel Arc B580

Die Intel Arc B580 ist Intels Battlemage-Mittelklasse und eine der interessantesten Preis-Leistungs-Karten für 1080p und 1440p. 12 GB Grafikspeicher und wettbewerbsfähiges Raytracing zum niedrigen Preis machen sie zur Alternative zu NVIDIA und AMD. Zu beachten ist, dass Intels Treiber je nach Spiel noch reifen.

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Im Überblick

Die Intel Arc B580 ist Intels Mittelklasse-Karte der Battlemage-Generation auf Basis der Xe2-Architektur und einer der spannendsten Preis-Leistungs-Tipps im Einstiegssegment. Mit 2560 Shader-Einheiten und 12 GB GDDR6 an einem 192-bit-Interface zielt sie auf flüssiges Gaming in 1080p und gut spielbares 1440p. Der niedrige Einstiegspreis von 249 US-Dollar zum Marktstart macht sie zur direkten Alternative zu NVIDIA und AMD. Im TechPowerUp-Parcours liegt sie in der Rasterizer-Leistung vor der GeForce RTX 4060 und der Radeon RX 7600, bei ComputerBase erreicht sie in WQHD zum Beispiel rund 48 FPS in Horizon Forbidden West. Beim Raytracing ist Intel für die Preisklasse konkurrenzfähig: In 1080p und mit XeSS-Upscaling ist RT nutzbar, und die B580 liegt hier auf Augenhöhe mit der RTX 4060 und klar vor der RX 7600. Als Upscaling nutzt Intel XeSS, das je nach Spiel gute Ergebnisse liefert. Ein wichtiger Punkt bleibt die Treiber-Reife: Intels Grafiktreiber haben große Fortschritte gemacht, je nach Spiel und besonders bei älteren Titeln kann die Leistung aber schwanken, weshalb du hier etwas mehr Toleranz mitbringen solltest als bei den etablierten Anbietern. Die 12 GB Grafikspeicher sind für die Preisklasse großzügig und geben Reserve, wo 8-GB-Karten knapp werden. Mit 190 Watt ist die Leistungsaufnahme in Ordnung, für natives 4K ist die Karte aber nicht ausgelegt. Unterm Strich ist die Arc B580 ein starker Preis-Leistungs-Tipp mit viel Speicher und konkurrenzfähigem Raytracing, sofern die Treiber-Reife zu deinen Spielen passt.

Spezifikationen

ArchitekturXe2 (Battlemage)Wikipedia
FertigungTSMC N5Wikipedia
Shader-Einheiten2560Wikipedia
RT-Kerne20 (Ray Tracing Units)Wikipedia
KI-/Tensor-Kerne160 (XMX-Engines)Wikipedia
Boost-Takt2670 MHz (Grafiktakt)Wikipedia
Grafikspeicher12 GBWikipedia
SpeichertypGDDR6Wikipedia
Speicherbus192 bitWikipedia
Speicherbandbreite456 GB/sWikipedia
Leistungsaufnahme (TDP)190 WWikipedia
AnbindungPCIe 4.0 x8Wikipedia
UVP zum Launch249 USD (Launch-UVP)Wikipedia
Marktstart13.12.2024Wikipedia

Passendes Netzteil

Der Hersteller (INTEL) empfiehlt für diese Grafikkarte ein Netzteil ab 600 Watt (Untergrenze für die Grafikkarte allein). Die genaue Wattzahl für dein komplettes System aus Prozessor, restlichen Komponenten und Sicherheitsreserve berechnet dir unser Netzteil-Rechner.

Einordnung nach Anwendungsfall

Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.

1080p-GamingIdeal

Flüssige 1080p-Bildraten mit hohen Details zum niedrigen Preis.

1440p-GamingGut

1440p mit angepassten Details gut machbar; die 12 GB geben Reserve.

4K-GamingZu wenig

Für natives 4K nicht ausgelegt.

RaytracingAusreichend

Intels Raytracing ist für die Preisklasse konkurrenzfähig; in 1080p mit XeSS spielbar.

EffizienzGut

190 Watt sind für die Leistung in Ordnung.

Preis-LeistungIdeal

Viel Grafikspeicher und Leistung fürs Geld; ein starker Preis-Leistungs-Tipp, sofern die Treiber-Reife zum Spiel passt.

Stärken & Schwächen

✓ Stärken

  • Starker Preis-Leistungs-Wert, im Rasterizer vor RTX 4060 und RX 7600
  • 12 GB Grafikspeicher, großzügig für die Preisklasse
  • Konkurrenzfähiges Raytracing, auf Augenhöhe mit der RTX 4060
  • XeSS-Upscaling mit je nach Spiel guten Ergebnissen

✗ Schwächen

  • Treiber-Reife schwankt je nach Spiel, besonders bei älteren Titeln
  • Für natives 4K nicht ausgelegt

Für wen lohnt sich die Arc B580?

Für preisbewusste 1080p- und 1440p-Spieler, die viel Grafikspeicher und konkurrenzfähiges Raytracing zum niedrigen Preis suchen und mit noch reifenden Intel-Treibern leben können.

Gemessene Leistung

Einzeln zitierte Durchschnittswerte (TechPowerUp-Parcours). Raytracing als Relativ-Index (100 % = RX 9070 XT).

AuflösungRasterizerRaytracing
Full HD82,6 FPS49 %
WQHD61,4 FPS49 %
4K36,2 FPS29 %
Call of Duty: Black Ops 6 (1440p)41,5 FPS ComputerBase
Black Myth: Wukong (1440p)18,6 FPS ComputerBase
God of War Ragnarök (1440p)41,1 FPS ComputerBase

Unser Fazit

Die Arc B580 ist einer der besten Preis-Leistungs-Tipps im Einstiegssegment: mehr Rasterizer-Leistung als RTX 4060 und RX 7600, 12 GB Speicher und brauchbares Raytracing zum niedrigen Preis. Einzige Einschränkung bleibt die je nach Spiel noch reifende Treiber-Basis.

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Häufige Fragen

Intel Arc B580 oder GeForce RTX 4060?

Im Rasterizer liegt die Arc B580 im Parcours vor der RTX 4060 und bietet mit 12 statt 8 GB mehr Speicher, beim Raytracing sind beide etwa gleichauf. NVIDIA punktet mit ausgereiften Treibern und DLSS. Für viel VRAM und Raster-Leistung zum niedrigen Preis nimmst du die B580, für maximale Treiber-Reife und DLSS die RTX 4060.

Wie gut ist Raytracing bei der Arc B580?

Für die Preisklasse konkurrenzfähig. In 1080p und mit XeSS ist Raytracing nutzbar, und die B580 liegt auf Augenhöhe mit der RTX 4060 und klar vor der RX 7600. Für eine Einstiegskarte ist das ein gutes Ergebnis.

Reicht die Arc B580 für 1440p?

Ja, 1440p mit angepassten Details ist gut machbar, und die 12 GB geben Reserve. Für natives 4K ist die Karte dagegen nicht ausgelegt.

Lohnt sich die Arc B580?

Ja, als Preis-Leistungs-Tipp mit viel Speicher und konkurrenzfähigem Raytracing zum niedrigen Preis. Wichtig ist nur, dass die je nach Spiel noch reifende Treiber-Basis zu deinen Titeln passt, besonders bei älteren Spielen.

Belege und Quellen

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