Intel Core i7-14700K
Der Core i7-14700K ist das Highlight der Raptor-Lake-Refresh-Generation: Gegenüber dem 13700K legt er vier zusätzliche Effizienz-Kerne drauf und kommt so auf 20 Kerne (acht Performance- plus zwölf Effizienz-Kerne) und 28 Threads. Bis zu 5,6 GHz Boost und 33 MB L3-Cache liefern viel Gaming- und Produktiv-Leistung. Mit 253 Watt MTP ist er unter Volllast aber durstig.
eBay lohnt sich bei Prozessoren oft, auch gebraucht und bei älteren Modellen.
Im Überblick
Der Intel Core i7-14700K ist der wohl interessanteste Prozessor der Raptor-Lake-Refresh-Generation, weil er der einzige i7 mit einem echten Kern-Upgrade ist. Gegenüber dem 13700K legt Intel vier zusätzliche Effizienz-Kerne drauf, sodass der 14700K auf acht Performance-Kerne plus zwölf Effizienz-Kerne kommt, insgesamt 20 Kerne und 28 Threads. Der Boosttakt reicht bis 5,6 GHz, dazu gibt es 33 MB L3-Cache. Als K-Modell ist der Multiplikator offen, die integrierte Intel UHD Graphics 770 ist vorhanden. Technisch bleibt er dem Sockel LGA1700 treu und unterstützt DDR5-5600 sowie DDR4-3200 samt PCIe 5.0. Beim Verbrauch liegt er mit 125 Watt PBP und 253 Watt MTP auf i9-Niveau der Vorgängerserie, unter dauerhafter Volllast ist eine kräftige Kühlung also Pflicht. Der Zugewinn an Effizienz-Kernen macht sich vor allem in Multi-Core-Anwendungen bemerkbar: Rendering, Videoexport, Streaming und Kompilieren profitieren spürbar, sodass der 14700K in dieser Disziplin näher an den i9 heranrückt. Beim Gaming spielt er dank acht schneller Performance-Kerne ohnehin auf Top-Niveau und bremst auch High-End-Grafikkarten nicht aus. Damit ist er ein sehr ausgewogener Prozessor für alle, die Spielen und anspruchsvolle Produktiv-Arbeit unter einen Hut bringen wollen. Weil er zur gleichen UVP wie der 13700K antritt, aber mehr Kerne bietet, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis attraktiv, sofern du die zusätzliche Multi-Core-Leistung nutzt. Der Preis dafür ist der Verbrauch. Wer überwiegend spielt, fährt mit einem i5-14600K sparsamer und günstiger. Für ein leistungsstarkes Gaming- plus Content-Creation-System ist der Core i7-14700K aber eine der rundesten Optionen der Serie.
Spezifikationen
| Architektur | Raptor Lake RefreshIntel |
| Fertigung | Intel 7Intel |
| Kerne | 8P + 12E = 20Intel |
| Threads | 28Intel |
| Basistakt | 3,4 GHzIntel |
| Boost-Takt | 5,6 GHzIntel |
| L3-Cache | 33 MBIntel |
| TDP | 125 W (PBP) / 253 W (MTP)Intel |
| Sockel | LGA1700Intel |
| Integrierte Grafik | Intel UHD Graphics 770Intel |
| Speicher-Support | DDR5-5600 / DDR4-3200Intel |
| PCIe | PCIe 5.0Intel |
| UVP zum Launch | 409 USD (Launch-UVP)Intel |
| Marktstart | 17.10.2023Intel |
Einordnung nach Anwendungsfall
Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.
Acht schnelle Performance-Kerne liefern Top-Gaming-Leistung ohne CPU-Flaschenhals.
20 Kerne und 28 Threads stemmen Gaming samt anspruchsvollem CPU-Encoding souverän.
Vier zusätzliche Effizienz-Kerne gegenüber dem 13700K beschleunigen Multi-Core-Lasten spürbar.
28 Threads sorgen für sehr flottes Multitasking und Produktiv-Anwendungen.
Unter Volllast bis 253 Watt MTP, eine kräftige Kühlung ist Pflicht.
Zur UVP von 409 US-Dollar der spannendste Sprung der Refresh-Serie, dank mehr Kernen zum gleichen Preis wie der 13700K.
Stärken & Schwächen
✓ Stärken
- 20 Kerne / 28 Threads, vier E-Kerne mehr als der 13700K zum gleichen Preis
- Top-Gaming-Leistung mit bis 5,6 GHz, kein CPU-Flaschenhals
- Starke Multi-Core-Leistung, rückt näher an den i9 heran
- Offener Multiplikator, DDR5-/DDR4-Support, UHD Graphics 770
✗ Schwächen
- Hoher Verbrauch bis 253 Watt MTP, kräftige Kühlung nötig
- Fürs reine Gaming teurer und durstiger als der i5-14600K
Unser Fazit
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Häufige Fragen
Was ist neu am 14700K gegenüber dem 13700K?
Der 14700K bekommt vier zusätzliche Effizienz-Kerne (20 statt 16 Kerne, 28 statt 24 Threads) und etwas höheren Takt, bei gleicher UVP. Das bringt vor allem in Multi-Core-Anwendungen spürbar mehr Leistung.
Ist der 14700K gut zum Streamen und für Content Creation?
Ja. Dank 20 Kernen und 28 Threads bewältigt er Gaming plus Encoding souverän und beschleunigt Rendering und Export deutlich, er rückt damit näher an den i9 heran.
Wie viel Strom zieht der 14700K?
Bis zu 253 Watt (MTP) unter Volllast bei 125 Watt Basisbudget (PBP). Für stabilen Dauerbetrieb solltest du eine kräftige Luft- oder Wasserkühlung einplanen.
14600K oder 14700K?
Fürs reine Gaming reicht meist der günstigere, sparsamere 14600K. Nutzt du viele Kerne für Rendering, Streaming oder Kompilieren, lohnt der 14700K mit seiner deutlich höheren Multi-Core-Leistung.
Belege & Quellen
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