Intel Core i9-10900K
Der Intel Core i9-10900K war 2020 das Comet-Lake-Flaggschiff mit 10 Kernen und 20 Threads. Er taktet bis 5,3 GHz Boost, sitzt im Sockel LGA1200 und ist per offenem Multiplikator übertaktbar. Mit 20 MB L3-Cache und der UHD Graphics 630 zielte er auf Enthusiasten, die Gaming und Mehrkern-Leistung ohne Kompromisse wollten.
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Im Überblick
Der Intel Core i9-10900K war zum Start am 30.04.2020 Intels Comet-Lake-Flaggschiff für den Sockel LGA1200. Mit zehn Kernen und zwanzig Threads, einem Basistakt von 3,7 GHz und bis zu 5,3 GHz Boost bot er die höchste Kern- und Taktleistung der Generation. Dazu kommen 20 MB L3-Cache, ein offener Multiplikator zum Übertakten sowie die integrierte UHD Graphics 630. Der Speicher wird bis DDR4-2933 angebunden, die Anbindung erfolgt über PCIe 3.0.
In Spielen spielt der 10900K dank des hohen Takts ganz vorne mit und liefert hohe Frameraten. Die zehn Kerne sorgen zugleich für Reserven, wenn im Hintergrund gestreamt, aufgenommen oder gerendert wird. In produktiven Mehrkern-Anwendungen zieht er an i5 und i7 der Generation vorbei und eignet sich für Videoschnitt, Rendering und schweres Multitasking.
Der Preis für diese Leistung ist der Energiehunger. Mit 125 Watt TDP und beim Übertakten noch deutlich mehr braucht der 10900K eine kräftige Kühllösung, idealerweise eine gute Luft- oder Wasserkühlung. Architektonisch bleibt er mit 14-Nanometer-Fertigung, PCIe 3.0 und DDR4 auf dem Stand von 2020.
Mit einer Launch-UVP von 488 US-Dollar war der 10900K ein Premium-Prozessor. Wer maximale Comet-Lake-Leistung wollte und Gaming mit produktiven Lasten kombinierte, bekam einen der stärksten Mainstream-Chips seiner Zeit. Heute ist er vor allem dann interessant, wenn zehn Kerne und hoher Takt zum passenden Preis auf einer bestehenden LGA1200-Plattform locken.
Spezifikationen
| Architektur | Comet LakeIntel |
| Fertigung | 14 nmIntel |
| Kerne | 10Intel |
| Threads | 20Intel |
| Basistakt | 3,7 GHzIntel |
| Boost-Takt | 5,3 GHzIntel |
| L3-Cache | 20 MBIntel |
| TDP | 125 WIntel |
| Sockel | LGA1200Intel |
| Integrierte Grafik | Intel UHD Graphics 630Intel |
| Speicher-Support | DDR4-2933Intel |
| PCIe | PCIe 3.0Intel |
| UVP zum Launch | 488 USD (Launch-UVP)Intel |
| Marktstart | 30.04.2020Intel |
Einordnung nach Anwendungsfall
Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.
Bis zu 5,3 GHz liefern in Spielen sehr hohe Frameraten, zehn Kerne bieten reichlich Reserven.
20 Threads erlauben komfortables Spielen und CPU-Encoden parallel.
10 Kerne beschleunigen Rendering und Schnitt deutlich gegenüber i5 und i7.
20 Threads meistern viele parallele Programme und schwere Multitasking-Szenarien souverän.
125 Watt TDP und hoher Verbrauch beim Übertakten verlangen eine starke Kühlung.
Als damaliges Flaggschiff mit 488 USD UVP eher Premium, Kern pro Euro gibt es günstiger.
Stärken & Schwächen
✓ Stärken
- 10 Kerne und 20 Threads, Spitzenwert seiner Generation
- Sehr hoher Boost-Takt bis 5,3 GHz
- Offener Multiplikator und großer 20-MB-L3-Cache
- Integrierte UHD Graphics 630 vorhanden
✗ Schwächen
- Hoher Verbrauch trotz 125 Watt TDP, kräftige Kühlung nötig
- Premium-Preisniveau, hoher Kern-pro-Euro-Aufpreis
- PCIe 3.0 und DDR4-2933 technisch veraltet
Unser Fazit
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Häufige Fragen
Wie viele Kerne hat der Core i9-10900K?
Er bietet 10 Kerne und 20 Threads, den höchsten Wert der Comet-Lake-Generation.
Braucht der 10900K eine starke Kühlung?
Ja. Bei 125 Watt TDP und mehr beim Übertakten empfiehlt sich eine leistungsfähige Luft- oder Wasserkühlung.
Ist der 10900K übertaktbar?
Ja, dank des offenen Multiplikators. Ein passendes Mainboard und gute Kühlung vorausgesetzt.
Welcher Sockel und Speicher werden genutzt?
Der 10900K sitzt im Sockel LGA1200 und unterstützt DDR4-Speicher bis DDR4-2933.
