Intel Core i9-11900K
Der Intel Core i9-11900K war 2021 das Rocket-Lake-Flaggschiff mit 8 Kernen, 16 Threads und bis zu 5,3 GHz Boost. Er setzt auf hohe Taktraten, PCIe 4.0 und einen offenen Multiplikator im Sockel LGA1200. Bemerkenswert: Anders als der 10-Kern-Vorgänger 10900K hat er nur noch acht Kerne, gewinnt aber an Pro-Takt-Leistung.
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Im Überblick
Der Intel Core i9-11900K war zum Start am 30.03.2021 Intels Rocket-Lake-Flaggschiff für den Sockel LGA1200. Er bietet acht Kerne und sechzehn Threads, taktet von 3,5 GHz Basis bis 5,3 GHz Boost und setzt auf die höhere Pro-Takt-Leistung von Rocket Lake. Dazu kommen 16 MB L3-Cache, PCIe 4.0, Speichersupport bis DDR4-3200 sowie ein offener Multiplikator und die integrierte UHD Graphics 750.
Bemerkenswert ist der Kernrückgang: Während der Comet-Lake-Vorgänger 10900K noch zehn Kerne bot, setzt der 11900K nur auf acht. Rocket Lake gleicht das durch höhere Pro-Takt-Leistung und den sehr hohen Boost aus, in stark parallelen Mehrkern-Lasten kann der zusätzliche Vorsprung gegenüber dem 10900K jedoch schmelzen.
In Spielen glänzt der 11900K dank hohem Takt und starker IPC mit sehr flüssiger Leistung. Die sechzehn Threads geben Reserven für Streaming, Aufnahme und produktive Lasten. Videoschnitt und moderate Renderjobs laufen zügig, PCIe 4.0 bindet aktuelle Grafikkarten und SSDs modern an.
Der Energiehunger ist die Kehrseite. Mit 125 Watt TDP und deutlich mehr beim Boosten und Übertakten braucht der 11900K eine kräftige Kühlung. Mit einer Launch-UVP von 539 US-Dollar rangierte er im Premium-Segment, obwohl er nur acht Kerne bietet. In der Praxis liegt der günstigere 11700K oft nah dran. Der 11900K bleibt damit vor allem für alle interessant, die das absolute Rocket-Lake-Topmodell mit maximalem Takt wollen.
Spezifikationen
| Architektur | Rocket LakeIntel |
| Fertigung | 14 nmIntel |
| Kerne | 8Intel |
| Threads | 16Intel |
| Basistakt | 3,5 GHzIntel |
| Boost-Takt | 5,3 GHzIntel |
| L3-Cache | 16 MBIntel |
| TDP | 125 WIntel |
| Sockel | LGA1200Intel |
| Integrierte Grafik | Intel UHD Graphics 750Intel |
| Speicher-Support | DDR4-3200Intel |
| PCIe | PCIe 4.0Intel |
| UVP zum Launch | 539 USD (Launch-UVP)Intel |
| Marktstart | 30.03.2021Intel |
Einordnung nach Anwendungsfall
Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.
Bis zu 5,3 GHz und hohe IPC sorgen für sehr flüssiges Gaming.
16 Threads erlauben Spielen und Encoden parallel.
8 schnelle Kerne beschleunigen Schnitt und Rendering ordentlich.
Multitasking und parallele Programme laufen zügig.
125 Watt TDP und hoher Verbrauch beim Boost verlangen starke Kühlung.
Flaggschiff-Preis (539 USD UVP) bei nur 8 Kernen, der 11700K bietet fast dasselbe günstiger.
Stärken & Schwächen
✓ Stärken
- Sehr hoher Boost-Takt bis 5,3 GHz und starke IPC
- Offener Multiplikator und PCIe 4.0
- Integrierte UHD Graphics 750 vorhanden
- Gutes Gaming-Verhalten dank hoher Pro-Takt-Leistung
✗ Schwächen
- Nur 8 Kerne, weniger als der 10-Kern-Vorgänger 10900K
- Premium-Preis bei geringem Abstand zum 11700K
- Hoher Verbrauch, kräftige Kühlung erforderlich
Unser Fazit
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Häufige Fragen
Warum hat der i9-11900K weniger Kerne als der 10900K?
Rocket Lake setzt auf eine neue Kernarchitektur, die den Kernzahl-Rückgang von zehn auf acht durch höhere Pro-Takt-Leistung teilweise ausgleicht. In stark parallelen Lasten kann der Vorteil dennoch schrumpfen.
Ist der 11900K übertaktbar?
Ja, dank des offenen Multiplikators. Ein passendes Mainboard und starke Kühlung sind empfehlenswert.
Unterstützt der 11900K PCIe 4.0?
Ja. Als Rocket-Lake-Chip bietet er PCIe 4.0 und DDR4-Speicher bis DDR4-3200.
Lohnt sich der 11900K gegenüber dem 11700K?
Nur bedingt. Beide sind Achtkerner, der 11900K taktet etwas höher, kostet aber deutlich mehr. Für die meisten reicht der günstigere 11700K.
