Intel Core i9-13900
Der Intel Core i9-13900 ist das Nicht-K-Flaggschiff der Raptor-Lake-Generation von Anfang 2023 für den Sockel LGA1700. Sein Hybrid-Design aus 8 Performance- und 16 Effizienzkernen ergibt 32 Threads, dazu kommen bis zu 5,6 GHz Boost und 36 MB L3-Cache. Er liefert nahezu die Leistung des 13900K bei 65 Watt PBP, zieht unter Volllast aber bis zu 219 Watt und verlangt eine kräftige Kühlung.
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Im Überblick
Der Intel Core i9-13900 erschien am 03.01.2023 als Nicht-K-Flaggschiff der Raptor-Lake-Generation für den Sockel LGA 1700. Im Intel-7-Prozess gefertigt vereint er acht Performance- und sechzehn Effizienzkerne zu vierundzwanzig Kernen mit zweiunddreißig Threads. Die P-Kerne takten von 2,0 GHz bis 5,6 GHz Boost, dazu kommen üppige 36 MB L3-Cache, PCIe 5.0, die integrierte UHD Graphics 770 und DDR5-5600 oder DDR4-3200. Zielgruppe sind Enthusiasten und Profis, die Workstation-Tempo und maximale Gaming-Leistung ohne das Übertaktungspaket der K-Version suchen. In Spielen erreicht der 13900 Frameraten auf Flaggschiff-Niveau, während die sechzehn Effizienzkerne bei Rendering, Schnitt und Kompilieren für enorme Mehrkern-Leistung sorgen. Selbst schwerstes Multitasking und paralleles CPU-Streaming meistert er souverän. Als Nicht-K-Chip fehlt der offene Multiplikator, dafür startet er im Alltag mit 65 Watt PBP genügsam. Unter Volllast zieht er aber bis zu 219 Watt und verlangt eine kräftige Kühlung, um die Takte zu halten. Gegenüber dem heißeren 13900K liefert er nahezu die gleiche Leistung zum niedrigeren Preis und ohne den erhöhten Kühlbedarf der K-Variante. Für ein leises, sehr leistungsstarkes Komplettsystem ist er die vernünftige Oberklasse-Wahl. Für ein B760-Board spricht der Preis, wichtiger als eine teure Platine sind bei diesem Chip aber eine kräftige Spannungsversorgung und ein starker Kühler.
Spezifikationen
| Architektur | Raptor LakeIntel |
| Fertigung | Intel 7Intel |
| Kerne | 24Intel |
| Threads | 32Intel |
| Basistakt | 2,0 GHzIntel |
| Boost-Takt | 5,6 GHzIntel |
| L3-Cache | 36 MBIntel |
| TDP | 65 W (PBP) / 219 W (MTP)Intel |
| Sockel | LGA1700Intel |
| Integrierte Grafik | Intel UHD Graphics 770Intel |
| Speicher-Support | DDR5-5600 / DDR4-3200Intel |
| PCIe | PCIe 5.0Intel |
| UVP zum Launch | 549 USD (Launch-UVP)Intel |
| Marktstart | 03.01.2023Intel |
Einordnung nach Anwendungsfall
Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.
8 Performance-Kerne mit bis zu 5,6 GHz sichern Frameraten auf Flaggschiff-Niveau.
32 Threads bewältigen anspruchsvolles CPU-Streaming und Aufnahme mühelos parallel zum Spiel.
24 Kerne und 36 MB Cache liefern Workstation-Tempo bei Rendering und Schnitt.
Das große Hybrid-Design meistert selbst schwerste Mehrkern-Lasten souverän.
65 Watt PBP im Leerlauf, unter Volllast sind es aber bis zu 219 Watt mit entsprechendem Kühlbedarf.
Nahe an der 13900K-Leistung, ohne für den offenen Multiplikator zu zahlen.
Stärken & Schwächen
✓ Stärken
- 24 Kerne und 32 Threads für Workstation-Tempo
- Boost bis 5,6 GHz und 36 MB L3-Cache
- Nahezu 13900K-Leistung zum niedrigeren Preis
- PCIe 5.0, DDR5-5600 und UHD Graphics 770
✗ Schwächen
- Unter Volllast bis zu 219 Watt, starke Kühlung nötig
- Kein offener Multiplikator
- Effizienz unter Dauerlast nur mittelmäßig
Unser Fazit
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Häufige Fragen
Lohnt der 13900 gegenüber dem 13900K?
Er liefert nahezu die gleiche Leistung günstiger und ohne den erhöhten Kühlbedarf der K-Version, verzichtet aber auf den offenen Multiplikator.
Wie viel Kühlung braucht der 13900?
Unter Volllast zieht er bis zu 219 Watt, daher ist ein starker Luft- oder Wasserkühler Pflicht.
Für wen eignet sich der 13900?
Für Enthusiasten und Profis, die Workstation-Tempo bei Rendering und maximale Gaming-Leistung suchen.
Ist der 13900 übertaktbar?
Über den Multiplikator nicht, dafür fehlt das K.
