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GeForce GTX 1080 Ti

Die GeForce GTX 1080 Ti war die Speerspitze der Pascal-Generation und gilt bis heute als eine der langlebigsten Grafikkarten. 3584 Shader-Einheiten und üppige 11 GB Grafikspeicher liefern weiterhin starke 1080p- und gute 1440p-Bildraten. Es fehlen Raytracing und DLSS, doch die reine Rasterizer-Leistung ist gebraucht noch attraktiv.

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Diese Karte ist neu kaum noch im Handel, auf eBay überwiegend gebraucht.

Im Überblick

Die GeForce GTX 1080 Ti kam im März 2017 als Spitzenmodell der Pascal-Generation auf den Markt und trug eine UVP von 699 US-Dollar. Sie kombiniert 3584 Shader-Einheiten mit 11 GB GDDR5X-Speicher an einem 352 bit breiten Interface, das 484 GB/s Bandbreite liefert. Damit war sie zu ihrer Zeit die schnellste Consumer-Grafikkarte und gilt bis heute als eine der langlebigsten Karten überhaupt. In der Praxis merkst du diese Langlebigkeit vor allem beim Speicher: 11 GB sind auch Jahre nach dem Release großzügig und geraten selten an ihr Limit. In 1080p liefert die Karte weiterhin hohe Bildraten, 1440p mit hohen Details ist gut machbar, und selbst 4K bleibt mit reduzierten Details spielbar. Das gilt allerdings nur für die klassische Rasterizer-Leistung. Was der Karte fehlt, sind moderne Features. Pascal besitzt keine dedizierten RT-Kerne, deshalb ist Raytracing praktisch nicht nutzbar. Auch DLSS bleibt außen vor, da dafür die Tensor-Kerne fehlen. Wer diese Techniken braucht, ist bei neueren Generationen besser aufgehoben. Neu ist die 1080 Ti längst nicht mehr im Handel, sie ist eine reine Gebrauchtkarte. Auf dem Gebrauchtmarkt bekommst du dafür viel Rasterizer-Leistung und den üppigen 11-GB-Speicher zum kleinen Preis. Achte beim Kauf auf den Zustand von Lüfter und Wärmeleitpaste, da die Karten je nach Vorbesitzer teils viele Betriebsstunden hinter sich haben. Mit 250 Watt TDP und einem 8- plus 6-Pin-Anschluss braucht sie außerdem ein ausreichend dimensioniertes Netzteil. Als günstiger Weg zu solider Full-HD- und WQHD-Leistung ohne moderne Effekte ist sie weiterhin eine sinnvolle Option.

Spezifikationen

ArchitekturPascalWikipedia
FertigungTSMC 16 nm (FinFET)Wikipedia
Shader-Einheiten3584Wikipedia
Basistakt1480 MHzWikipedia
Boost-Takt1582 MHzWikipedia
Grafikspeicher11 GBWikipedia
SpeichertypGDDR5XWikipedia
Speicherbus352 bitWikipedia
Speicherbandbreite484 GB/sWikipedia
Leistungsaufnahme (TDP)250 WWikipedia
Stromanschluss1× PCIe-8-pin + 1× PCIe-6-pin (Founders Edition)NVIDIA
AnbindungPCIe 3.0 x16Wikipedia
UVP zum Launch699 USD (Launch-UVP)Wikipedia
Marktstart10.03.2017Wikipedia

Passendes Netzteil

Der Hersteller (NVIDIA) empfiehlt für diese Grafikkarte ein Netzteil ab 600 Watt (Untergrenze für die Grafikkarte allein). Die genaue Wattzahl für dein komplettes System aus Prozessor, restlichen Komponenten und Sicherheitsreserve berechnet dir unser Netzteil-Rechner.

Einordnung nach Anwendungsfall

Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.

1080p-GamingIdeal

Auch Jahre später eine starke 1080p-Karte mit hohen Bildraten.

1440p-GamingGut

1440p mit hohen Details ist gut machbar; die 11 GB sind großzügig.

4K-GamingAusreichend

4K mit reduzierten Details spielbar; für die reine Rasterizer-Leistung erstaunlich brauchbar.

RaytracingZu wenig

Keine dedizierten RT-Kerne; Raytracing praktisch nicht nutzbar.

EffizienzGut

250 Watt für die Rohleistung ihrer Zeit.

Preis-LeistungGut

Gebraucht viel Rasterizer-Leistung und 11 GB fürs Geld; nur ohne moderne Features.

Stärken & Schwächen

✓ Stärken

  • Sehr viel Rasterizer-Leistung, auch Jahre nach dem Release
  • Üppige 11 GB Grafikspeicher, die selten limitieren
  • Starkes 352-bit-Interface mit 484 GB/s Bandbreite
  • Gebraucht günstig im Verhältnis zur gebotenen Leistung

✗ Schwächen

  • Kein Raytracing, da keine dedizierten RT-Kerne vorhanden sind
  • Kein DLSS mangels Tensor-Kernen
  • 250 Watt TDP und nur noch als Gebrauchtkarte erhältlich

Für wen lohnt sich die GTX 1080 Ti?

Für Sparfüchse, die gebraucht viel Rasterizer-Leistung und reichlich Speicher für 1080p und 1440p suchen und auf Raytracing sowie DLSS verzichten können.

Unser Fazit

Die GTX 1080 Ti bleibt eine der langlebigsten Grafikkarten und liefert gebraucht viel Rasterizer-Leistung samt 11 GB Speicher zum kleinen Preis. Moderne Effekte wie Raytracing und DLSS beherrscht sie nicht. Wer reine Full-HD- und WQHD-Leistung ohne diese Features sucht, macht mit ihr wenig falsch.

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Hinweis: Diese Karte ist neu kaum noch im Handel. Auf eBay handelt es sich überwiegend um gebrauchte Hardware; Zustand, Restgarantie und Lieferumfang variieren je Angebot.

Häufige Fragen

Lohnt sich die GTX 1080 Ti 2026 noch?

Für 1080p und 1440p mit hohen Details liefert sie dank 3584 Shadern und 11 GB Speicher weiterhin gute Bildraten. Wenn du auf Raytracing und DLSS verzichten kannst und einen günstigen Gebrauchtpreis findest, lohnt sie sich noch.

Kann die GTX 1080 Ti Raytracing?

Nein. Die Pascal-Architektur hat keine dedizierten RT-Kerne, deshalb ist Raytracing praktisch nicht nutzbar. Auch DLSS fehlt, da keine Tensor-Kerne vorhanden sind.

Für welche Spiele reicht die GTX 1080 Ti?

Für die meisten Titel in 1080p mit hohen Details und viele 1440p-Spiele reicht die Leistung gut. In 4K sind reduzierte Details nötig. Moderne Titel mit Pflicht-Raytracing bleiben ein Problem.

GTX 1080 Ti gebraucht kaufen, worauf achten?

Prüfe Lüfter, Zustand und möglichst die Betriebsstunden, da viele Karten aus Mining oder langem Dauerbetrieb stammen. Plane wegen 250 Watt TDP und 8- plus 6-Pin-Anschluss ein ausreichend starkes Netzteil ein.

Belege und Quellen

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