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GeForce RTX 4070 Super

Die GeForce RTX 4070 Super ist NVIDIAs 1440p-Sweet-Spot der Ada-Lovelace-Generation. Mit 7168 Shader-Einheiten und 12 GB GDDR6X liefert sie hohe Bildraten in 1440p und schafft 4K mit Upscaling. Ihre Stärke sind Raytracing und DLSS; der Kompromiss bleiben die 12 GB Grafikspeicher gegenüber den 16-GB-Karten der AMD-Konkurrenz in dieser Preisklasse.

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Im Überblick

Die GeForce RTX 4070 Super ist der 1440p-Sweet-Spot der Ada-Lovelace-Generation und eine der beliebtesten WQHD-Karten von NVIDIA. Mit 7168 Shader-Einheiten, 12 GB GDDR6X an einem 192-bit-Interface und der vierten Tensor-Generation liefert sie hohe Bildraten in 1440p und schafft 4K mit Upscaling. Im TechPowerUp-Testparcours (03/2025) erreicht sie rund 108 FPS im Schnitt in 1440p, etwa 148 FPS in 1080p und knapp 61 FPS in 4K. Damit ordnet sie sich knapp unter die neuere RTX 5070 ein und liegt im Rasterizer klar vor der Radeon RX 7800 XT, die im gleichen Parcours rund 95 FPS in 1440p erreicht. Ihre Stärke sind Raytracing und DLSS 3 mit Frame-Generation: In RT-lastigen Titeln bleibt sie mit Upscaling gut spielbar. Der Kompromiss der Karte sind die 12 GB Grafikspeicher, die gegenüber den 16 GB der AMD-Konkurrenz in dieser Preisklasse knapper wirken, für 1440p aber weiterhin ausreichen. Mit 220 Watt bleibt sie zudem angenehm sparsam. Im Portal sind die Radeon RX 7800 XT (mehr Speicher, schwächeres Raytracing) und die neuere RTX 5070 (GDDR7, DLSS 4) die naheliegenden Vergleichskarten. Wer aufsteigen will, findet in der RTX 4070 Ti die schnellere Ada-Schwester. Seit Januar 2024 auf dem Markt, ist die RTX 4070 Super sowohl neu als auch zunehmend gebraucht verfügbar. Da NVIDIA sie mit der Blackwell-Generation abgelöst hat, können Gebraucht- und Restposten-Angebote preislich attraktiv sein. Ein Blick auf tagesaktuelle Preise lohnt sich, denn gegenüber der 5070 ist die Leistungslücke im Rasterizer klein.

Spezifikationen

ArchitekturAda LovelaceNVIDIA
FertigungTSMC 4NWikipedia
Shader-Einheiten7168NVIDIA
RT-Kerne56Wikipedia
KI-/Tensor-Kerne224 (Tensor, 4. Gen)Wikipedia
Basistakt1980 MHzNVIDIA
Boost-Takt2475 MHzTechPowerUp
Grafikspeicher12 GBNVIDIA
SpeichertypGDDR6XNVIDIA
Speicherbus192 bitNVIDIA
Leistungsaufnahme (TDP)220 WNVIDIA
Stromanschluss2× PCIe-8-pin (Adapter im Lieferumfang) oder 1× 12VHPWR-KabelNVIDIA
AnbindungPCIe 4.0 x16Wikipedia
UVP zum Launch599 USD (Launch-UVP)Wikipedia
Marktstart17.01.2024Wikipedia

Passendes Netzteil

Der Hersteller (NVIDIA) empfiehlt für diese Grafikkarte ein Netzteil ab 650 Watt (Untergrenze für die Grafikkarte allein). Die genaue Wattzahl für dein komplettes System aus Prozessor, restlichen Komponenten und Sicherheitsreserve berechnet dir unser Netzteil-Rechner.

Einordnung nach Anwendungsfall

Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.

1080p-GamingIdeal

Für reines 1080p überdimensioniert: hohe Bildraten mit Reserven, auch für 240-Hz-Monitore.

1440p-GamingIdeal

Die klassische Sweet-Spot-Karte für 1440p. Die 12 GB reichen für aktuelle Spiele auf hohen Einstellungen.

4K-GamingGut

4K ist mit Abstrichen oder per DLSS-Upscaling gut machbar; im oberen Mittelfeld des Testparcours.

RaytracingGut

Starke RT-Leistung der Ada-Architektur, mit DLSS auch in schweren Raytracing-Titeln spielbar.

EffizienzGut

Mit 220 Watt sparsam für ihre Leistungsklasse.

Preis-LeistungGut

Gute Gesamtleistung, aber 12 GB und Neupreis sind der Kompromiss gegenüber 16-GB-Karten.

Stärken & Schwächen

✓ Stärken

  • Ausgewogene 1440p-Leistung (rund 108 FPS Ø im TechPowerUp-Parcours), im Rasterizer vor der RX 7800 XT
  • Starkes Ada-Raytracing plus DLSS 3 mit Frame-Generation
  • Mit 220 Watt sparsam für die Leistungsklasse
  • Gebraucht und als Restposten oft günstig zu haben

✗ Schwächen

  • Nur 12 GB Grafikspeicher gegenüber 16 GB bei AMD in dieser Klasse
  • Von der neueren RTX 5070 mit GDDR7 und DLSS 4 abgelöst

Für wen lohnt sich die RTX 4070 Super?

Für WQHD-Gamer, die eine effiziente Ada-Karte mit starkem Raytracing und DLSS suchen und dabei mit 12 GB Grafikspeicher auskommen.

Gemessene Leistung

Einzeln zitierte Durchschnittswerte (TechPowerUp-Parcours). Raytracing als Relativ-Index (100 % = RX 9070 XT).

AuflösungRasterizerRaytracing
Full HD148 FPS93 %
WQHD108,4 FPS91 %
4K60,9 FPS75 %
Call of Duty: Black Ops 6 (1440p)77 FPS ComputerBase
Black Myth: Wukong (1440p)41,5 FPS ComputerBase
God of War Ragnarök (1440p)85,3 FPS ComputerBase

Unser Fazit

Die RTX 4070 Super bleibt eine der rundesten 1440p-Karten der Ada-Generation und im Rasterizer nur knapp hinter der RTX 5070. Wenn der Gebrauchtpreis stimmt, ist sie ein sehr guter WQHD-Kauf; wer mehr Speicher will, prüft die Radeon RX 7800 XT.

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Häufige Fragen

Ist die GeForce RTX 4070 Super noch gut?

Ja. Für 1440p ist sie weiterhin eine sehr gute Wahl mit rund 108 FPS Ø im TechPowerUp-Parcours und starkem Raytracing. Nur die neuere RTX 5070 legt in Rasterizer und Features etwas nach.

Reichen 12 GB VRAM bei der RTX 4070 Super?

Für 1440p reichen die 12 GB in aktuellen Spielen aus. In 4K mit maximalen Texturen oder einzelnen speicherhungrigen Titeln bieten die 16-GB-Radeons mehr Reserve.

RTX 4070 Super oder RX 7800 XT?

Die 4070 Super ist im Rasterizer schneller (rund 108 gegenüber 95 FPS in 1440p) und deutlich stärker beim Raytracing, die RX 7800 XT bietet dafür 16 GB Speicher. Für RT und DLSS die NVIDIA, für maximalen Speicher fürs Geld die AMD.

Schafft die RTX 4070 Super 1440p?

Ja, 1440p ist ihre Paradedisziplin. Sie erreicht dort rund 108 FPS im Schnitt und läuft mit hohen Details samt DLSS flüssig; auch 4K ist per Upscaling machbar.

Belege und Quellen

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