GeForce RTX 4070 Ti
Die GeForce RTX 4070 Ti ist die schnelle 1440p-Karte der Ada-Lovelace-Generation. 7680 Shader-Einheiten und starkes Raytracing machen sie zur souveränen WQHD-Wahl mit 4K-Reserve per DLSS. Der Kompromiss bleiben die 12 GB Grafikspeicher am 192-bit-Interface gegenüber den 16-GB-Karten der Konkurrenz.

Im Überblick
Die GeForce RTX 4070 Ti ist die schnelle 1440p-Karte der Ada-Lovelace-Generation. 7680 Shader-Einheiten, RT-Kerne der 3. Generation und 240 Tensor-Kerne der 4. Generation arbeiten mit 12 GB GDDR6X an einem 192-bit-Interface (504 GB/s). Ihre Zielauflösung ist WQHD mit hohen Details: Im TechPowerUp-Parcours (03/2025) erreicht sie im 1440p-Durchschnitt rund 118 FPS und ordnet sich im Rasterizer über der neueren RTX 5070 und der RTX 4070 Super ein. In 4K sinkt der Schnitt auf etwa 66 FPS, sodass sich anspruchsvolle Titel dort mit angepassten Details oder per DLSS spielen lassen. Beim Raytracing bietet die Ada-Architektur eine starke Leistung, und beim Upscaling steht DLSS 3 mit Frame-Generation bereit; die Multi-Frame-Generation von DLSS 4 bleibt der 50er-Serie vorbehalten. Der diskutierte Kompromiss der Karte sind die 12 GB Grafikspeicher am schmalen 192-bit-Interface: Für 1440p reicht das gut, in speicherhungrigen Titeln und in 4K ist es weniger als bei den 16-GB-Karten der Konkurrenz. In diesem Vergleich liegt sie unter den 4080-Klasse-Karten und der RTX 5070 Ti, im Rasterizer aber über der RTX 5070. AMDs Radeon RX 7900 GRE und RX 7800 XT spielen im Testparcours darunter. Mit 285 Watt ist die Leistungsaufnahme für die Klasse in Ordnung. Weil die RTX 4070 Ti von neueren Ada- und Blackwell-Karten abgelöst wurde, ist sie neu kaum noch regulär im Handel: Interessant ist sie vor allem gebraucht, wo sie eine starke 1440p-Karte mit Raytracing und DLSS bleibt. Ihre Launch-UVP lag bei 799 US-Dollar.
Spezifikationen
| Architektur | Ada LovelaceWikipedia |
| Fertigung | TSMC 4NWikipedia |
| Shader-Einheiten | 7680Wikipedia |
| RT-Kerne | 60 (3. Gen)Wikipedia |
| KI-/Tensor-Kerne | 240 (Tensor, 4. Gen)Wikipedia |
| Basistakt | 2310 MHzWikipedia |
| Boost-Takt | 2610 MHzWikipedia |
| Grafikspeicher | 12 GBWikipedia |
| Speichertyp | GDDR6XWikipedia |
| Speicherbus | 192 bitWikipedia |
| Speicherbandbreite | 504 GB/sWikipedia |
| Leistungsaufnahme (TDP) | 285 WWikipedia |
| Anbindung | PCIe 4.0 x16Wikipedia |
| UVP zum Launch | 799 USD (Launch-UVP)Wikipedia |
| Marktstart | 05.01.2023Wikipedia |
Passendes Netzteil
Der Hersteller (NVIDIA) empfiehlt für diese Grafikkarte ein Netzteil ab 700 Watt (Untergrenze für die Grafikkarte allein). Die genaue Wattzahl für dein komplettes System aus Prozessor, restlichen Komponenten und Sicherheitsreserve berechnet dir unser Netzteil-Rechner.
Einordnung nach Anwendungsfall
Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.
Für 1080p überdimensioniert; hohe Bildraten mit Reserven auch für schnelle Monitore.
Souverän in 1440p mit hohen Details, im Rasterizer-Parcours über der RTX 5070.
4K ist mit angepassten Details oder per DLSS gut spielbar.
Starke Ada-Raytracing-Leistung, mit DLSS auch in fordernden RT-Titeln spielbar.
285 Watt sind für die Leistungsklasse in Ordnung.
Viel Leistung, aber die 12 GB Grafikspeicher sind der Kompromiss gegenüber 16-GB-Karten.
Stärken & Schwächen
✓ Stärken
- Schnelle 1440p-Karte, rund 118 FPS im WQHD-Durchschnitt, über RTX 5070 und 4070 Super
- Starke Ada-Raytracing-Leistung, DLSS 3 mit Frame-Generation
- Für die Klasse moderate 285 Watt
✗ Schwächen
- Nur 12 GB GDDR6X am 192-bit-Interface, in 4K und speicherhungrigen Titeln knapper als 16-GB-Karten
- Neu kaum noch erhältlich, primär Gebraucht-Karte
- Kein DLSS 4 mit Multi-Frame-Generation (nur 50er-Serie)
Für wen lohnt sich die RTX 4070 Ti?
Für 1440p-Gamer, die hohe Details mit starkem Raytracing und DLSS wollen und mit 12 GB Speicher auskommen, gern als gebrauchte Alternative zu RTX 5070 und RTX 5070 Ti.
Gemessene Leistung
Einzeln zitierte Durchschnittswerte (TechPowerUp-Parcours). Raytracing als Relativ-Index (100 % = RX 9070 XT).
| Auflösung | Rasterizer | Raytracing |
|---|---|---|
| Full HD | 160 FPS | k. A. |
| WQHD | 117,7 FPS | k. A. |
| 4K | 66,3 FPS | k. A. |
Unser Fazit
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Häufige Fragen
Ist die RTX 4070 Ti noch gut?
Ja, für 1440p mit hohen Details ist sie weiterhin schnell und liegt im Rasterizer sogar über der neueren RTX 5070. Starkes Raytracing und DLSS 3 mit Frame-Generation halten sie relevant. Neu ist sie kaum noch zu haben, gebraucht bleibt sie eine gute WQHD-Wahl.
Reichen 12 GB VRAM?
Für 1440p, die Zielauflösung der Karte, reichen die 12 GB in aktuellen Spielen gut aus. In 4K und in besonders speicherhungrigen Titeln sind sie am schmalen 192-bit-Interface knapper bemessen als die 16 GB neuerer Karten. Für reines WQHD-Gaming ist das in der Praxis meist unkritisch.
RTX 4070 Ti oder RTX 5070?
Im Rasterizer liegt die RTX 4070 Ti im Testparcours leicht vorn (rund 118 gegen 114 FPS in 1440p), beide haben 12 GB Speicher. Die RTX 5070 ist neuer, hat GDDR7 und bringt DLSS 4 mit Multi-Frame-Generation mit. Fürs Gebraucht-Budget lohnt die 4070 Ti, für aktuelle Features die 5070.
Schafft die RTX 4070 Ti 4K?
Natives 4K ist möglich, aber nicht ihre eigentliche Stärke: Im 4K-Durchschnitt sind es rund 66 FPS, in anspruchsvollen Titeln also mit angepassten Details oder per DLSS. Ihre Zielauflösung bleibt 1440p, wo sie hohe Bildraten liefert.
