Intel Core i7-13700KF
Der Core i7-13700KF ist Intels Oberklasse-Allrounder der Raptor-Lake-Generation und technisch identisch zum 13700K, nur ohne integrierte Grafik. 16 Kerne (acht Performance- plus acht Effizienz-Kerne), 24 Threads und bis zu 5,4 GHz Boost, dazu 30 MB L3-Cache und offener Multiplikator, machen ihn stark in Gaming und Produktivität. Mit 253 Watt MTP ist er unter Volllast durstig. Ohne iGPU ist er die günstigere Wahl für Systeme mit dedizierter Grafikkarte.
eBay lohnt sich bei Prozessoren oft, auch gebraucht und bei älteren Modellen.
Im Überblick
Der Intel Core i7-13700KF entspricht dem 13700K bis auf die integrierte UHD Graphics 770, die ihm fehlt, dafür kostet er meist etwas weniger. In einem Gaming-PC mit eigener Grafikkarte ist das kein Nachteil, sondern gespartes Geld. Der Prozessor kombiniert acht Performance-Kerne mit acht Effizienz-Kernen zu 16 Kernen und 24 Threads, der Boosttakt reicht bis 5,4 GHz, dazu kommen 30 MB L3-Cache. Der offene Multiplikator erlaubt Übertaktung auf einem Z-Chipsatz. Die Plattform bleibt dem Sockel LGA1700 treu und unterstützt DDR5-5600 sowie DDR4-3200 samt PCIe 5.0. Beim Verbrauch liegt er mit 125 Watt PBP und 253 Watt MTP hoch, unter dauerhafter Volllast ist eine kräftige Kühlung Pflicht. Wichtig: Ohne iGPU gibt es keine Bildausgabe und kein QuickSync, solange keine Grafikkarte steckt, ein Notbetrieb ohne GPU entfällt. Wer das braucht, wählt den 13700K. Beim Gaming spielt der 13700KF auf Top-Niveau, in Produktivität und Streaming ist er kräftig und liefert die volle 13700K-Leistung zum kleineren Preis, ideal für Aufrüster mit Grafikkarte.
Spezifikationen
| Architektur | Raptor LakeIntel |
| Fertigung | Intel 7Intel |
| Kerne | 8P + 8E = 16Intel |
| Threads | 24Intel |
| Basistakt | 3,4 GHzIntel |
| Boost-Takt | 5,4 GHzIntel |
| L3-Cache | 30 MBIntel |
| TDP | 125 W (PBP) / 253 W (MTP)Intel |
| Sockel | LGA1700Intel |
| Integrierte Grafik | keineIntel |
| Speicher-Support | DDR5-5600 / DDR4-3200Intel |
| PCIe | PCIe 5.0Intel |
| UVP zum Launch | 384 USD (Launch-UVP)Intel |
| Marktstart | 20.10.2022Intel |
Einordnung nach Anwendungsfall
Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.
Acht schnelle Performance-Kerne liefern Top-Gaming-Leistung, auch mit High-End-Grafikkarten kein Flaschenhals.
Acht Performance- und acht Effizienz-Kerne stemmen Gaming samt CPU-Encoding souverän.
16 Kerne beschleunigen Rendering, Export und Kompilieren deutlich, QuickSync fehlt mangels iGPU.
24 Threads sorgen für sehr flottes Multitasking und Produktiv-Anwendungen.
Unter Volllast bis 253 Watt MTP, ein potenter Kühler ist Pflicht.
Meist rund 25 US-Dollar günstiger als der 13700K, im reinen Gaming ist der i5 aber preiswerter.
Stärken & Schwächen
✓ Stärken
- Volle 13700K-Leistung, meist rund 25 US-Dollar günstiger
- 16 Kerne / 24 Threads, Top-Gaming mit bis 5,4 GHz
- Offener Multiplikator, DDR5-/DDR4-Support, PCIe 5.0
- Sinnvoll für Gaming-PCs mit dedizierter Grafikkarte
✗ Schwächen
- Keine integrierte Grafik, keine Bildausgabe ohne GPU
- Hoher Verbrauch bis 253 Watt MTP, kräftige Kühlung nötig
- Fürs reine Gaming teurer als der i5-13600KF
Unser Fazit
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Häufige Fragen
Was unterscheidet den 13700KF vom 13700K?
Nur die Grafik: Dem 13700KF fehlt die integrierte UHD Graphics 770. Kerne, Takt und Leistung sind identisch, der Preis liegt meist etwas niedriger.
KF oder K?
Mit dedizierter Grafikkarte ist der 13700KF die günstigere und gleich schnelle Wahl. Nur wenn du Bildausgabe oder QuickSync ohne Grafikkarte brauchst, lohnt der 13700K.
Wie viel Strom zieht der 13700KF?
Bis zu 253 Watt (MTP) unter Volllast bei 125 Watt Basisbudget (PBP). Für Dauerbetrieb solltest du eine kräftige Luft- oder Wasserkühlung einplanen.
13600KF oder 13700KF?
Fürs reine Gaming reicht meist der günstigere 13600KF. Nutzt du viele Kerne für Rendering, Streaming oder Kompilieren, lohnt der 13700KF mit mehr Multi-Core-Leistung.
