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Intel Core i7-6700K

Der Core i7-6700K war 2015 das Skylake-Topmodell für den Mainstream-Sockel LGA1151. Mit 4 Kernen, 8 Threads dank Hyper-Threading und bis zu 4,2 GHz Boost war er lange ein starker Gaming- und Allround-Chip. Heute ist er nur gebraucht interessant und beim Multithreading modernen Sechs- und Achtkernern klar unterlegen.

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Im Überblick

Der Core i7-6700K war 2015 die Speerspitze von Intels Skylake-Generation im Mainstream und löste den Haswell-i7 der Vorgängerplattform ab. Gefertigt in 14 nm, bietet er 4 Kerne und dank Hyper-Threading 8 Threads, dazu 4,0 GHz Basis- und 4,2 GHz Boosttakt sowie 8 MB L3-Cache. Mit Skylake wechselte Intel auf den Sockel LGA1151 und führte DDR4 im Massenmarkt ein, offiziell bis DDR4-2133. Zum Start hatte der 6700K kaum ernsthafte Konkurrenz. AMDs damalige FX-Prozessoren lagen bei Spielen und Single-Thread-Anwendungen zurück, Ryzen erschien erst 2017. Der 6700K galt deshalb lange als eine der besten Gaming-CPUs und wurde gern übertaktet, da sein Multiplikator offen ist. Die Grenzen zeigen sich beim Blick auf die Kernzahl-Entwicklung der LGA1151-Ära. Skylake und das folgende Kaby Lake blieben im Mainstream bei maximal 4 Kernen. Erst Coffee Lake hob die i7-Reihe auf 6 Kerne und 12 Threads, die i9-Modelle später auf 8 Kerne. Damit steht der 6700K am Anfang dieser Kurve, und moderne Spiele wie Anwendungen, die viele Threads nutzen, bringen den Vierkerner zunehmend an sein Limit. Weil LGA1151 eingestellt ist, gibt es kaum sinnvolle Aufrüstpfade. Schnellere Chips derselben Plattform kursieren nur noch gebraucht. Genau darin liegt heute die Rolle des 6700K: als preiswertes Upgrade für ein vorhandenes Skylake- oder Kaby-Lake-Board, das Alltag, Multitasking und viele Spiele weiter zuverlässig erledigt. Wer neu baut, bekommt mit aktuellen Sechs- und Achtkernern mehr Leistung, moderneren Speicher und frische Plattformfunktionen und damit deutlich mehr Zukunftssicherheit.

Spezifikationen

ArchitekturSkylakeIntel
Fertigung14 nmIntel
Kerne4Intel
Threads8Intel
Basistakt4,0 GHzIntel
Boost-Takt4,2 GHzIntel
L3-Cache8 MBIntel
TDP91 WIntel
SockelLGA1151Intel
Integrierte GrafikIntel HD Graphics 530Intel
Speicher-SupportDDR4-2133/DDR3LIntel
PCIePCIe 3.0Intel
UVP zum Launch339 USD (Launch-UVP)Intel
Marktstart05.08.2015Intel

Einordnung nach Anwendungsfall

Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.

GamingAusreichend

Hyper-Threading und 4,2 GHz Boost halten viele Spiele flüssig, bei modernen Titeln mit hohem Kern-Hunger fehlen die physischen Kerne.

StreamingAusreichend

8 Threads erlauben leichtes CPU-Encoding parallel zum Spiel, für hohe Bitraten ist ein GPU-Encoder die bessere Wahl.

Content CreationAusreichend

Für gelegentlichen Videoschnitt und Bildbearbeitung genügt der Vierkerner, bei langen Renderjobs zeigt sich das schmale Kern-Budget.

ProduktivitätAusreichend

Office, Multitasking und Web-Arbeit laufen zügig, mehr Kerne bringen bei Profi-Software aber deutliche Vorteile.

EffizienzAusreichend

91 W TDP im 14-nm-Prozess sind Durchschnitt, im Leerlauf arbeitet Skylake sparsam.

Preis-LeistungGut

Als günstiger Gebraucht-i7 für ein bestehendes LGA1151-Board attraktiv, für Neubauten überholt.

Stärken & Schwächen

✓ Stärken

  • Hyper-Threading mit 8 Threads gegenüber dem i5 der gleichen Generation
  • Hoher Takt bis 4,2 GHz und offener Multiplikator zum Übertakten
  • DDR4-Unterstützung und integrierte HD Graphics 530
  • Günstig auf dem Gebrauchtmarkt

✗ Schwächen

  • Nur 4 physische Kerne, für aktuelle Multithread-Last knapp
  • Plattform LGA1151 eingestellt, kaum sinnvolle Aufrüstpfade
  • Offizieller Speichertakt nur DDR4-2133

Unser Fazit

Der i7-6700K war einer der beliebtesten Gaming-i7 seiner Zeit und liefert für ältere Systeme noch brauchbare Leistung. Als Gebraucht-Upgrade eines Skylake-Rechners lohnt er sich, ein neues System sollte aber auf mehr Kerne setzen.

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Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich der 6700K vom i5-6600K?

Beide haben 4 Kerne, der 6700K bietet aber zusätzlich Hyper-Threading mit 8 Threads, mehr L3-Cache (8 statt 6 MB) und höheren Takt. Das macht ihn bei Multithread-Last spürbar schneller.

Reicht der 6700K noch zum Spielen?

Für viele Titel ja, vor allem mit einer passenden Grafikkarte. Sehr CPU-lastige, moderne Spiele profitieren allerdings von Prozessoren mit mehr physischen Kernen.

Welche Boards passen zum 6700K?

Er nutzt den Sockel LGA1151 mit 100er- oder 200er-Chipsatz. Zum Übertakten brauchst du ein Z-Board wie Z170 oder Z270.

Unterstützt der 6700K DDR4?

Ja, offiziell bis DDR4-2133, je nach Board auch DDR3L. DDR4 war mit Skylake neu im Mainstream.

Belege & Quellen

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