Intel Core Ultra 7 265K
Der Core Ultra 7 265K ist die Oberklasse-Wahl der Arrow-Lake-Generation für den Sockel LGA1851: 20 Kerne (acht Performance- plus zwölf Effizienz-Kerne) ergeben ohne Hyper-Threading 20 Threads, bei bis zu 5,5 GHz Boost. In TSMCs N3B-Fertigung arbeitet er effizient und stark in Produktivität, im Gaming ist er aber nicht die Spitze. Er unterstützt ausschließlich DDR5.
eBay lohnt sich bei Prozessoren oft, auch gebraucht und bei älteren Modellen.
Im Überblick
Der Intel Core Ultra 7 265K ist der Oberklasse-Vertreter der Arrow-Lake-Generation und positioniert sich zwischen dem Einstiegs-245K und dem Flaggschiff 285K. Er bietet acht Performance-Kerne und zwölf Effizienz-Kerne, insgesamt 20 Kerne. Wie die ganze Serie verzichtet er auf Hyper-Threading, sodass die Threadzahl mit 20 der Kernzahl entspricht. Der Boosttakt reicht bis 5,5 GHz, dazu gibt es 30 MB L3-Cache und eine integrierte Xe-Grafik mit vier Kernen. Gefertigt wird Arrow Lake bei TSMC im N3B-Prozess, was der Serie eine gute Effizienz beschert. Mit 125 Watt PBP und 250 Watt MTP liegt der 265K unter Volllast zwar höher als der kleinere 245K, bleibt im Verhältnis zur gebotenen Multi-Core-Leistung aber im Rahmen. Die Plattform setzt den neuen Sockel LGA1851 (800er-Chipsatz) voraus und unterstützt ausschließlich DDR5-6400, DDR4 ist nicht mehr vorgesehen. PCIe 5.0 gehört dazu. Seine Stärke liegt in der Produktivität: Die 20 Kerne beschleunigen Rendering, Videoexport, Streaming und Kompilieren spürbar, dabei bleibt der Prozessor vergleichsweise kühl und sparsam. Beim Gaming liefert er in allen Auflösungen flüssige Bildraten, erreicht aber wie die gesamte Arrow-Lake-Serie nicht ganz die Gaming-Spitze der Raptor-Lake-K-Modelle. Der 265K lohnt sich damit vor allem für Anwender, die einen leistungsstarken, effizienten Allrounder für Content Creation und Produktivität suchen und gleichzeitig gut spielen wollen. Wer primär das Maximum an Gaming-Leistung pro Euro sucht, ist mit einem i7-14700K auf der günstigeren LGA1700-Plattform oft besser bedient. Für ein modernes, zukunftsfähiges System auf Intels aktueller Plattform ist der Core Ultra 7 265K aber eine ausgewogene und effiziente Wahl.
Spezifikationen
| Architektur | Arrow LakeIntel |
| Fertigung | TSMC N3BIntel |
| Kerne | 8P + 12E = 20Intel |
| Threads | 20Intel |
| Basistakt | 3,9 GHzIntel |
| Boost-Takt | 5,5 GHzIntel |
| L3-Cache | 30 MBIntel |
| TDP | 125 W (PBP) / 250 W (MTP)Intel |
| Sockel | LGA1851Intel |
| Integrierte Grafik | Intel Graphics (Xe, 4 Kerne)Intel |
| Speicher-Support | DDR5-6400Intel |
| PCIe | PCIe 5.0Intel |
| UVP zum Launch | 394 USD (Launch-UVP)Intel |
| Marktstart | 24.10.2024Intel |
Einordnung nach Anwendungsfall
Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.
Flüssiges Gaming in allen Auflösungen, an die Gaming-Spitze der Vorgängergeneration reicht Arrow Lake aber nicht ganz heran.
20 Kerne bewältigen Gaming plus anspruchsvolles CPU-Encoding komfortabel.
20 Kerne liefern starke Multi-Core-Leistung für Rendering und Export bei moderatem Verbrauch.
20 Kerne sorgen für sehr flottes Multitasking und Produktiv-Anwendungen.
Dank TSMC-N3B-Fertigung effizient für die gebotene Multi-Core-Leistung, niedrige Temperaturen.
Zur UVP von 394 US-Dollar solide, neuer Sockel und DDR5-Pflicht verursachen aber Umstiegskosten.
Stärken & Schwächen
✓ Stärken
- 20 Kerne für starke Multi-Core-Leistung in Content Creation und Produktivität
- Effiziente TSMC-N3B-Fertigung, moderne LGA1851-Plattform mit DDR5-6400
- Hoher Boosttakt bis 5,5 GHz, integrierte Xe-Grafik, PCIe 5.0
✗ Schwächen
- Im reinen Gaming nicht die Spitze der Vorgängergeneration
- Neuer Sockel und DDR5-Pflicht verursachen Zusatzkosten
- Kein Hyper-Threading, 20 Threads bei 20 Kernen
Unser Fazit
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Häufige Fragen
Wie viele Threads hat der Core Ultra 7 265K?
20 Threads bei 20 Kernen. Arrow Lake verzichtet auf Hyper-Threading, deshalb verarbeitet jeder Kern genau einen Thread.
Ist der 265K besser als der i7-14700K?
Es kommt auf den Einsatz an. Der 265K ist effizienter und modern, im reinen Gaming liegen sie nah beieinander, wobei Arrow Lake nicht die Gaming-Spitze erreicht. Der 14700K nutzt die günstigere LGA1700-Plattform.
Welchen Speicher braucht der 265K?
Ausschließlich DDR5, spezifiziert bis DDR5-6400. DDR4 wird von Arrow Lake nicht mehr unterstützt.
Ist der Core Ultra 7 265K gut für Content Creation?
Ja. Die 20 Kerne beschleunigen Rendering, Export und Kompilieren spürbar, und dank effizienter Fertigung bleibt er dabei vergleichsweise sparsam und kühl.
Belege & Quellen
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