GeForce RTX 5090
Die GeForce RTX 5090 ist NVIDIAs Blackwell-Flaggschiff und die mit Abstand schnellste Karte dieses Vergleichs. 21.760 Shader-Einheiten, 32 GB GDDR7 und DLSS 4 mit Multi-Frame-Generation liefern kompromissloses 4K und hohe Bildraten selbst in schwerem Raytracing. Der Preis dafür sind 575 Watt Leistungsaufnahme und ein Enthusiasten-Preisniveau.

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Im Überblick
Die GeForce RTX 5090 ist das Flaggschiff von NVIDIAs Blackwell-Generation und die schnellste Grafikkarte in diesem Vergleich. 21.760 Shader-Einheiten, RT-Kerne der 4. Generation und 680 Tensor-Kerne der 5. Generation treffen auf 32 GB GDDR7 an einem breiten 512-bit-Interface mit 1792 GB/s Bandbreite. Positioniert ist die Karte klar im Enthusiasten-Segment: Ihre Zielauflösung ist natives 4K in maximalen Details, und selbst schweres Raytracing bleibt flüssig. Im TechPowerUp-Testparcours (03/2025) erreicht sie im 4K-Durchschnitt rund 148 FPS, im ComputerBase-WQHD-Parcours etwa 194 FPS in God of War Ragnarök und 122 FPS in S.T.A.L.K.E.R. 2. Beim Raytracing setzt sie sich mit deutlichem Abstand an die Spitze des Feldes. Beim Upscaling profitierst du von DLSS 4 samt Multi-Frame-Generation, das zusätzliche Zwischenbilder erzeugt. Die 32 GB Grafikspeicher sind üppig dimensioniert und geben nicht nur fürs Gaming, sondern auch für speicherhungrige Kreativ- und KI-Workloads reichlich Reserve. Direkte Gegenspieler hat die RTX 5090 in diesem Vergleich praktisch nicht: Die nächstschnellere Karte ist die RTX 4090 aus der Vorgänger-Generation, die klar darunter liegt, und AMDs schnellste Karte im Portal, die Radeon RX 9070 XT, spielt eine Klasse tiefer. Der Preis für diese Leistung ist hoch. Mit 575 Watt hat die Karte die höchste Leistungsaufnahme des Vergleichs, ein sehr starkes Netzteil ist Pflicht, und die Launch-UVP lag bei 1999 US-Dollar. Als aktuelle Blackwell-Karte ist sie neu im Handel erhältlich, allerdings zu einem Preisniveau, das sie auf ambitionierte Enthusiasten und professionelle Anwender beschränkt. Wer nicht kompromisslos die höchste Bildrate braucht, findet weiter unten im Portfolio deutlich günstigere Karten fürs gleiche Spielgefühl in niedrigeren Auflösungen.
Spezifikationen
| Architektur | BlackwellNVIDIA |
| Fertigung | TSMC 4NWikipedia |
| Shader-Einheiten | 21760NVIDIA |
| RT-Kerne | 170 (4. Gen)Wikipedia |
| KI-/Tensor-Kerne | 680 (Tensor, 5. Gen)Wikipedia |
| Basistakt | 2010 MHzNVIDIA |
| Boost-Takt | 2410 MHzNVIDIA |
| Grafikspeicher | 32 GBNVIDIA |
| Speichertyp | GDDR7NVIDIA |
| Speicherbus | 512 bitNVIDIA |
| Speicherbandbreite | 1792 GB/sWikipedia |
| Leistungsaufnahme (TDP) | 575 WNVIDIA |
| Stromanschluss | 1× 16-pin (12V-2×6)Wikipedia |
| Anbindung | PCIe 5.0 x16Wikipedia |
| UVP zum Launch | 1999 USD (Launch-UVP)Wikipedia |
| Marktstart | 30.01.2025Wikipedia |
Passendes Netzteil
Der Hersteller (NVIDIA) empfiehlt für diese Grafikkarte ein Netzteil ab 1000 Watt (Untergrenze für die Grafikkarte allein). Die genaue Wattzahl für dein komplettes System aus Prozessor, restlichen Komponenten und Sicherheitsreserve berechnet dir unser Netzteil-Rechner.
Einordnung nach Anwendungsfall
Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.
Stärken & Schwächen
✓ Stärken
- Schnellste Karte des Vergleichs, rund 148 FPS im 4K-Durchschnitt des TechPowerUp-Parcours
- Mit Abstand höchste Raytracing-Leistung im Feld
- 32 GB GDDR7 mit 1792 GB/s: enorme Reserve auch für Kreativ- und KI-Workloads
- DLSS 4 mit Multi-Frame-Generation
✗ Schwächen
- Höchste Leistungsaufnahme des Vergleichs (575 Watt), sehr starkes Netzteil Pflicht
- Enthusiasten-Preisniveau (Launch-UVP 1999 US-Dollar)
- Für 1080p und 1440p klar überdimensioniert
Für wen lohnt sich die RTX 5090?
Für Enthusiasten und Profis, die in nativem 4K mit maximalen Details plus schwerem Raytracing die höchste Bildrate wollen und Budget sowie Netzteil dafür bereitstellen. Für reines 1080p- oder 1440p-Gaming ist sie deutlich überdimensioniert.
Gemessene Leistung
Einzeln zitierte Durchschnittswerte (TechPowerUp-Parcours). Raytracing als Relativ-Index (100 % = RX 9070 XT).
| Auflösung | Rasterizer | Raytracing |
|---|---|---|
| Full HD | 251,8 FPS | 176 % |
| WQHD | 218,7 FPS | 192 % |
| 4K | 147,7 FPS | 215 % |
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Häufige Fragen
Lohnt sich die RTX 5090 fürs Gaming?
Für Enthusiasten, die in nativem 4K mit maximalen Details und schwerem Raytracing die höchste Bildrate wollen, ist sie die kompromissloseste Wahl. Für 1080p- und 1440p-Gaming ist sie überdimensioniert, dort liefern günstigere Karten dasselbe Spielgefühl. Der hohe Preis und die 575 Watt lohnen sich vor allem, wenn du die Spitzenleistung wirklich ausreizt.
Reichen 32 GB VRAM?
Fürs Gaming sind 32 GB derzeit weit mehr als nötig und bieten viel Reserve für kommende Titel. Zusätzlich profitieren speicherhungrige Kreativ- und KI-Anwendungen von der großen Kapazität. In keiner realistischen Spiele-Situation wird der Speicher zum Flaschenhals.
RTX 5090 oder RTX 4090?
Die RTX 5090 ist klar schneller, bringt 32 statt 24 GB GDDR7 und als einzige der beiden DLSS 4 mit Multi-Frame-Generation. Die RTX 4090 ist gebraucht meist günstiger und in 4K weiterhin sehr stark, liegt aber im Testparcours deutlich darunter (rund 148 gegen 109 FPS im 4K-Durchschnitt). Wer das absolute Maximum will, greift zur 5090; wer sparen möchte, zur gebrauchten 4090.
Schafft die RTX 5090 4K?
Ja, natives 4K in maximalen Details ist ihre Kernauflösung. Sie erreicht die höchsten 4K-Bildraten dieses Vergleichs, im WQHD-Test sind es je nach Spiel bis zu rund 194 FPS. Selbst mit vollem Raytracing bleibt sie in 4K flüssig, unterstützt durch DLSS 4.

