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Intel Core i7-8700K

Der Core i7-8700K war 2017 Intels Coffee-Lake-Flaggschiff im Mainstream und der erste i7 mit 6 Kernen und 12 Threads. Mit bis zu 4,7 GHz Boost und 12 MB L3-Cache war er lange eine Top-Gaming-CPU. Dank sechs Kernen mit Hyper-Threading ist er auch heute noch brauchbar und gebraucht ein beliebter Allrounder.

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Im Überblick

Der Core i7-8700K war 2017 das Spitzenmodell von Intels Coffee-Lake-Generation im Mainstream und markierte einen wichtigen Wendepunkt: Er war der erste i7 mit 6 Kernen und dank Hyper-Threading 12 Threads. Der Chip fertigt in 14 nm, taktet mit 3,7 GHz Basis bis 4,7 GHz Boost und bringt 12 MB L3-Cache mit. Damit reagierte Intel direkt auf AMDs Ryzen-Prozessoren, die den Mainstream zuvor mit höheren Kernzahlen aufgemischt hatten. Bei der Plattform ist eine Besonderheit zu beachten. Coffee Lake nutzt weiter den Namen LGA1151, verlangt aber die Variante LGA1151 (v2) mit einem 300er-Chipsatz. Skylake- und Kaby-Lake-Boards sind trotz gleicher Sockelbezeichnung nicht kompatibel. Der Speicher läuft mit DDR4 bis offiziell DDR4-2666. Die Kernzahl-Entwicklung der LGA1151-Ära gipfelt hier. Skylake und Kaby Lake hatten im Mainstream bei 4 Kernen gedeckelt, Coffee Lake hob die i7-Reihe auf 6 Kerne mit 12 Threads und legte mit der folgenden 9000er-Serie sogar 8 Kerne nach. Der 8700K steht damit für den Übergang zu ernsthaftem Multithreading im Mainstream und altert deshalb spürbar besser als die reinen Vierkern-i7. Aktuell ist der 8700K ein beliebter Gebrauchtkauf. Als vollwertiger Sechskerner mit Hyper-Threading meistert er Gaming, Streaming und Alltag in vielen Fällen weiterhin souverän, gerade in Kombination mit einer passenden Grafikkarte. Grenzen zeigen sich bei sehr kernlastigen Anwendungen und beim Stromverbrauch, denn unter Volllast liegt die reale Aufnahme über der 95-W-Angabe. Da die Plattform eingestellt ist, lohnt ein kompletter Neuaufbau nur bedingt, als Upgrade eines bestehenden 300er-Systems bleibt er aber eine starke Wahl.

Spezifikationen

ArchitekturCoffee LakeIntel
Fertigung14 nmIntel
Kerne6Intel
Threads12Intel
Basistakt3,7 GHzIntel
Boost-Takt4,7 GHzIntel
L3-Cache12 MBIntel
TDP95 WIntel
SockelLGA1151 (v2)Intel
Integrierte GrafikIntel UHD Graphics 630Intel
Speicher-SupportDDR4-2666Intel
PCIePCIe 3.0Intel
UVP zum Launch359 USD (Launch-UVP)Intel
Marktstart05.10.2017Intel

Einordnung nach Anwendungsfall

Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.

GamingGut

6 Kerne und 12 Threads plus hoher Boost liefern in den meisten aktuellen Spielen weiterhin flüssige Bilder.

StreamingGut

Die 12 Threads erlauben CPU-Encoding parallel zum Spiel, auch ohne dedizierten GPU-Encoder.

Content CreationGut

Für Videoschnitt, Bildbearbeitung und moderates Rendering bietet der Sechskerner solide Reserven.

ProduktivitätGut

6 Kerne mit Hyper-Threading und hohem Takt meistern Multitasking und viele Anwendungen souverän.

EffizienzAusreichend

95 W TDP nach Norm, unter Volllast und beim Übertakten liegt die reale Leistungsaufnahme höher.

Preis-LeistungGut

Gebraucht attraktiv, da er als vollwertiger Sechskern-i7 noch viele Aufgaben souverän erledigt.

Stärken & Schwächen

✓ Stärken

  • Erster i7 mit 6 Kernen und 12 Threads
  • Hoher Boost bis 4,7 GHz und offener Multiplikator
  • 12 MB L3-Cache und DDR4-Unterstützung
  • Auch heute noch alltagstauglich

✗ Schwächen

  • Braucht ein 300er-Board (LGA1151 v2), keine älteren Platinen
  • Plattform eingestellt, keine echten Aufrüstpfade
  • Hohe reale Leistungsaufnahme unter Last

Unser Fazit

Der i7-8700K war eine der besten Mainstream-CPUs seiner Zeit und altert dank 6 Kernen mit Hyper-Threading gut. Gebraucht ist er ein starker Allrounder für Gaming und Alltag, für ein völlig neues System lohnt aber eine aktuelle Plattform mehr.

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Häufige Fragen

Ist der 8700K heute noch gut?

Für Gaming und Alltag ja. Seine 6 Kerne und 12 Threads reichen in den meisten aktuellen Spielen und für viele Anwendungen aus. Nur bei sehr kernlastigen Aufgaben zeigen moderne Prozessoren klare Vorteile.

Worin unterscheidet sich der 8700K vom i5-8600K?

Beide haben 6 Kerne, der 8700K bietet aber zusätzlich Hyper-Threading (12 Threads), mehr Cache (12 statt 9 MB) und höheren Boost. Das macht ihn bei Multithread-Last deutlich schneller.

Welches Board braucht der 8700K?

Ein Board mit LGA1151 (v2) und 300er-Chipsatz, etwa Z370 oder Z390. Ältere LGA1151-Boards funktionieren trotz gleicher Sockelbezeichnung nicht.

Kann man den 8700K übertakten?

Ja, der Multiplikator ist offen. Mit einem Z-Board und kräftiger Kühlung lässt sich der Takt anheben, wobei die Leistungsaufnahme spürbar steigt.

Belege & Quellen

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