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Intel Core i5-9600K

Der Core i5-9600K gehört zu Intels 9000er-Serie der Coffee-Lake-Generation von 2018 und ist im Kern ein höher getakteter 8600K. Er bietet 6 Kerne, 6 Threads und bis zu 4,6 GHz Boost auf dem Sockel LGA1151 (v2). Als Sechskerner bleibt er fürs Gaming brauchbar, gebraucht ist er ein günstiger Spiele-Chip.

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Im Überblick

Der Core i5-9600K erschien 2018 als Teil von Intels 9000er-Serie innerhalb der Coffee-Lake-Generation. Technisch ist er eng mit dem 8600K verwandt: 14-nm-Fertigung, 6 Kerne und 6 Threads sowie 9 MB L3-Cache. Der Hauptunterschied liegt im höheren Takt, denn der 9600K boostet bis 4,6 GHz statt 4,3 GHz. Wie die gesamte Coffee-Lake-Familie sitzt er im Sockel LGA1151 (v2) und braucht ein Board mit 300er-Chipsatz, ältere LGA1151-Platinen sind trotz gleicher Sockelbezeichnung nicht kompatibel. Der Speicher läuft offiziell bis DDR4-2666. Beim Blick auf die Kernzahl-Entwicklung der LGA1151-Ära ordnet sich der 9600K klar ein. Skylake und Kaby Lake hatten den Mainstream noch auf 4 Kerne begrenzt, Coffee Lake hob die i5-Reihe auf 6 Kerne und trieb die Kernzahl in der 9000er-Serie bei i7 und i9 auf 8 Kerne. Der 9600K bleibt als i5 bei 6 Kernen ohne Hyper-Threading und ist damit fürs Gaming gut aufgestellt, bei stark parallelen Aufgaben aber schnell im Nachteil. Zur Konkurrenzlage: Der 9600K trat gegen AMDs Ryzen-Prozessoren an, die im Mainstream oft mehr Threads pro Preis boten. In vielen Spielen konnte Intel dank hohem Takt dennoch punkten, bei der Anwendungsleistung lagen die kernstärkeren Ryzen-Modelle vorn. Heute ist der 9600K ein Gebrauchtthema. Auf einem 300er-Board bildet er eine ordentliche Gaming-Basis, die mit passender Grafikkarte viele aktuelle Titel flüssig darstellt. Da die Plattform eingestellt ist und moderne Sechs- und Achtkerner mehr Reserven bieten, lohnt ein kompletter Neuaufbau nicht mehr, als günstiges Upgrade eines vorhandenen Coffee-Lake-Systems bleibt er aber sinnvoll.

Spezifikationen

ArchitekturCoffee LakeIntel
Fertigung14 nmIntel
Kerne6Intel
Threads6Intel
Basistakt3,7 GHzIntel
Boost-Takt4,6 GHzIntel
L3-Cache9 MBIntel
TDP95 WIntel
SockelLGA1151 (v2)Intel
Integrierte GrafikIntel UHD Graphics 630Intel
Speicher-SupportDDR4-2666Intel
PCIePCIe 3.0Intel
UVP zum Launch262 USD (Launch-UVP)Intel
Marktstart19.10.2018Intel

Einordnung nach Anwendungsfall

Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.

GamingGut

6 echte Kerne und 4,6 GHz Boost machen ihn zu einer soliden Gaming-Basis für viele aktuelle Titel.

StreamingAusreichend

Ohne Hyper-Threading teilen sich 6 Threads Spiel und Encoding, ein GPU-Encoder ist empfehlenswert.

Content CreationAusreichend

Schnitt und Bildbearbeitung laufen ordentlich, für schweres Rendering fehlen die zusätzlichen Threads.

ProduktivitätGut

Sechs schnelle Kerne bewältigen Multitasking und die meisten Alltagsanwendungen zügig.

EffizienzAusreichend

95 W TDP nach Norm, unter Last und beim Übertakten steigt die reale Aufnahme.

Preis-LeistungGut

Gebraucht günstig und dank 6 Kernen langlebiger als Vierkern-Vorgänger, gutes Upgrade für ein 300er-Board.

Stärken & Schwächen

✓ Stärken

  • 6 Kerne mit hohem Boost bis 4,6 GHz
  • Offener Multiplikator zum Übertakten
  • Integrierte UHD Graphics 630
  • Günstig auf dem Gebrauchtmarkt

✗ Schwächen

  • Kein Hyper-Threading, nur 6 Threads
  • LGA1151 (v2), braucht ein 300er-Board
  • Plattform eingestellt, kaum Aufrüstpfade

Unser Fazit

Der i5-9600K ist ein leicht schnellerer 8600K und bleibt als Sechskerner eine ordentliche Gaming-CPU. Gebraucht lohnt er sich für ein bestehendes 300er-System, für Neubauten sind aktuelle Plattformen die bessere Wahl.

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Häufige Fragen

Was unterscheidet den 9600K vom 8600K?

Beide sind Sechskerner ohne Hyper-Threading, der 9600K taktet etwas höher (bis 4,6 GHz Boost). Architektonisch und bei der Kernzahl sind sie nahezu gleich.

Reicht der 9600K noch zum Spielen?

Ja, für viele aktuelle Spiele ist er dank 6 Kernen und hohem Takt eine brauchbare Basis. Sehr kernlastige Titel und paralleles Streaming fordern die 6 Threads aber stark.

Welches Board passt zum 9600K?

Ein LGA1151-(v2)-Board mit 300er-Chipsatz wie Z370 oder Z390. Ältere LGA1151-Platinen sind nicht kompatibel.

Hat der 9600K Hyper-Threading?

Nein, er bietet 6 Kerne und 6 Threads. Erst der i7-9700K und der i9-9900K derselben Serie erhöhen Kern- beziehungsweise Threadzahl deutlich.

Belege & Quellen

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