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Intel Core i7-9700K

Der Core i7-9700K aus Intels 9000er-Serie war 2018 der erste i7 mit 8 Kernen, allerdings ohne Hyper-Threading und damit mit 8 Threads. Mit bis zu 4,9 GHz Boost und 12 MB L3-Cache war er eine starke Gaming-CPU auf dem Sockel LGA1151 (v2). Dank acht echter Kerne bleibt er auch heute brauchbar und gebraucht ein guter Allrounder.

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Im Überblick

Der Core i7-9700K erschien 2018 als Teil von Intels 9000er-Serie innerhalb der Coffee-Lake-Generation und war der erste i7 mit 8 physischen Kernen. Anders als der i9 derselben Serie verzichtet er auf Hyper-Threading und kommt daher auf 8 Threads. Der Chip fertigt in 14 nm, taktet mit 3,6 GHz Basis bis 4,9 GHz Boost und bringt 12 MB L3-Cache mit. Wie die gesamte Coffee-Lake-Familie sitzt er im Sockel LGA1151 (v2) und verlangt ein Board mit 300er-Chipsatz, ältere LGA1151-Platinen sind nicht kompatibel. Der Speicher läuft offiziell bis DDR4-2666. Der 9700K steht am Höhepunkt der Kernzahl-Entwicklung dieser Plattform. Skylake und Kaby Lake hatten den Mainstream auf 4 Kerne begrenzt, Coffee Lake hob die i5-Reihe auf 6 Kerne und die 9000er-i7 schließlich auf 8 Kerne. Damit war der 9700K deutlich zukunftssicherer als die Vierkern-i7 der Vorjahre, auch wenn das fehlende Hyper-Threading ihn bei manchen Multithread-Aufgaben hinter den i9-9900K und teils sogar hinter den 8700K mit seinen 12 Threads zurückfallen lässt. Zur Konkurrenzlage: Der 9700K trat gegen AMDs Ryzen-Prozessoren an, die mit vielen Threads bei Anwendungen stark waren. In Spielen konnte Intel dank hohem Takt oft die Nase vorn behalten. Später erhöhten Ryzen-3000-Chips den Druck bei Preis und Effizienz. Heute ist der 9700K ein beliebter Gebrauchtkauf. Als Achtkerner meistert er Gaming, Streaming und Alltag in vielen Fällen weiterhin souverän. Grenzen zeigen sich bei sehr thread-lastigen Anwendungen und beim Verbrauch, denn unter Volllast liegt die reale Aufnahme über der 95-W-Angabe. Da die Plattform eingestellt ist, lohnt ein Neuaufbau nur bedingt, als Upgrade eines bestehenden 300er-Systems bleibt er aber stark.

Spezifikationen

ArchitekturCoffee LakeIntel
Fertigung14 nmIntel
Kerne8Intel
Threads8Intel
Basistakt3,6 GHzIntel
Boost-Takt4,9 GHzIntel
L3-Cache12 MBIntel
TDP95 WIntel
SockelLGA1151 (v2)Intel
Integrierte GrafikIntel UHD Graphics 630Intel
Speicher-SupportDDR4-2666Intel
PCIePCIe 3.0Intel
UVP zum Launch374 USD (Launch-UVP)Intel
Marktstart19.10.2018Intel

Einordnung nach Anwendungsfall

Redaktionelle Einordnung, kein Messwert.

GamingGut

8 echte Kerne und ein Boost bis 4,9 GHz liefern in aktuellen Spielen weiterhin flüssige Bilder.

StreamingGut

Acht physische Kerne stemmen CPU-Encoding neben dem Spiel ordentlich, auch ohne Hyper-Threading.

Content CreationGut

Für Schnitt, Bildbearbeitung und moderates Rendering bieten 8 Kerne solide Leistung.

ProduktivitätGut

Acht schnelle Kerne meistern Multitasking und die meisten Anwendungen souverän.

EffizienzAusreichend

95 W TDP nach Norm, unter Volllast und beim Übertakten liegt die reale Aufnahme höher.

Preis-LeistungGut

Als Achtkern-i7 gebraucht attraktiv, da er viele Aufgaben noch souverän erledigt.

Stärken & Schwächen

✓ Stärken

  • Erster i7 mit 8 physischen Kernen
  • Sehr hoher Boost bis 4,9 GHz
  • Offener Multiplikator zum Übertakten
  • Altert dank 8 Kernen vergleichsweise gut

✗ Schwächen

  • Kein Hyper-Threading, daher nur 8 Threads
  • LGA1151 (v2), braucht ein 300er-Board
  • Plattform eingestellt, keine echten Aufrüstpfade

Unser Fazit

Der i7-9700K brachte 8 echte Kerne in die i7-Klasse und altert dadurch gut, auch wenn ihm Hyper-Threading fehlt. Gebraucht ist er ein starker Gaming- und Allround-Chip, für ein neues System lohnt aber eine aktuelle Plattform mit mehr Threads.

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Häufige Fragen

Hat der 9700K Hyper-Threading?

Nein. Er bietet 8 physische Kerne, aber nur 8 Threads. Der i9-9900K derselben Serie hat dagegen 8 Kerne mit Hyper-Threading und damit 16 Threads.

Ist der 9700K heute noch gut zum Spielen?

Ja. Seine 8 echten Kerne und der hohe Takt reichen in den meisten aktuellen Spielen aus. Bei stark multithreaded Anwendungen sind Prozessoren mit mehr Threads im Vorteil.

Welches Board braucht der 9700K?

Ein LGA1151-(v2)-Board mit 300er-Chipsatz wie Z390. Ältere LGA1151-Platinen funktionieren trotz gleicher Sockelbezeichnung nicht.

Lohnt sich der 9700K gegenüber dem 8700K?

Der 9700K hat 8 statt 6 Kerne, dafür kein Hyper-Threading. In vielen Spielen liegen beide nah beieinander, bei Aufgaben, die von vielen Threads profitieren, kann der 8700K mit seinen 12 Threads sogar aufholen.

Belege & Quellen

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